Wein & Design / Auftakt und Lesung / 21. und 27. Oktober 2010

c Fotos: Sabina Naber und Miriam Reither


Am Donnerstag, den 21. Oktober,
begebe ich mich zu einem sehr außergewöhnlichen Leseort ...


... dem schönen Stephansdom, eines
der Wahrzeichen von Wien. Aber nicht
die gerade stattfindende Messe ist mein Ziel ...


... sondern diese kleine geheimnisvolle
Tür, durch die "normale" Besucher nie
gehen.


Man gelangt durch sie zur Bartholomäuskapelle ...


... die über der Eligiuskapelle, in der
auch Messen gefeiert werden ...


... für die Allgemeinheit unzugänglich
auf der zweiten Ebene im Südwesten liegt.


Von der Kapelle aus gelangt man auch in den Orgel- und Chorbereich ...


... von dem aus man einen phantastischen Blick auf das Hauptschiff des Doms hat.


Auf dieser Westempore befindet sich auch die Kauffmann-Orgel (1956-60) mit 4 Manualen, 125 Registern und rund 10.000 Pfeifen, deren längste 12 Meter hoch ist.


Grund der Lesung ist der Auftakt zu dem einwöchigen Festival "Wein & Design" (im Hintergrund übrigens die wunderschönen Karaffen von "Wiener Wasser").


Echomedia Buchverlag und ich präsentieren den "Gemischten Satz", Ueberreuther "Die Riedels" - über die Glasfabrikanten-Dynastie.


Die Weingüter Cobenzl, Edelmoser und Mayer rittern im Wettbewerb darum, den Messwein für die Pfarre St. Stephan liefern zu dürfen.


Und damit wir nicht alle sturzbetrunken werden :)), gibt es Käsehäppchen von Ströck und Schärdinger.


Hauptorganisator Echo-Mann Sven Rohskogler und eine Mitarbeiterin warten auf die Gäste.


Die trudeln dann auch brav ein, das Blitzlichtgewitter beginnt.


Echomedia Buchverlags-Chefin Ilse Helmreich, S. N. und Harald Serafin.


Christina Lugner mit ihrer Mutter.


Hausherr Dompfarrer Toni Faber mit Echo-Chef Christian Pöttler.


Ueberreuther-Geschäftsführerin Silvia del Sordi mit "Die Riedels"-Autor Wolfgang Fürweger.


Sven Rohskogler moderiert Toni Faber an ...


... der dann eine 10-mintütige, beeindruckend lockere, launige und freie Rede hält - geübt ist geübt (Toni Faber ist ja für seine Medienauftritte bekannt).


Dann wird einmal kräftig angestoßen ...


... und getratscht und angestoßen und getratscht und der Chor bewundert.


Ich frage mich langsam, ob noch irgendwer meiner (mit 12 Minuten ohnehin kurz angelegten) Lesung folgen wird (können).


Nach gut einer Dreiviertelstunde moderiert mich Sven Rohskogler schließlich an.


Ich werfe mich ins Zeug ...


... und dann endlich entspannt in die noch immer verkostende Runde :)) - in der Hoffnung, ein paar davon überzeugt zu haben, dass der "Gemischte Satz" das ideale Geschenk ist!


Am Mittwoch, dem 27. Oktober, begebe ich mich in die Nähe eines weiteren Wiener Sightseeing-Highlights, der Staatsoper.


Dort befindet sich nämlich eine neu eröffnete und wunderbar designte Volksbank-Filiale ...


... die als eine von sechs Locations die Weinverkostung mit einer Lesung aus dem "Gemsichten Satz" verbindet.


Die anderen Örtlichkeiten sind Neudörfler Office System (die Kollegen Klinger & Pittler), MVC Motors (Kramlovsky & Schneider), Faulmann & Faulmann (Kneifl & Vierich), Fa. Domicil (Biltgen & Sommerer) und Schlumberger Sektkellerei (Mayer-Zach & Rossbacher). Ausschnitte aus den Geschichten können Sie HIER hören (Zusammenschnitt der Präsentation am Weingut Cobenzl).


Bei mir in der Volksbank schenkt als einer von sechs sehr namhaften Winzern das Weingut Gager aus - einer meiner Lieblinge :)).


Während Echomedia Buchverlags-Chefin Ilse Helmreich die Bücher auslegt ...


... und ich noch hinaus eine Zigarette rauchen gehe, füllt sich quasi in Sekundenschnelle die Räumlichkeit ...


... und zwar auf insgesamt drei Etagen; und das bei einem Obulus von 20 Euro.


Mit Direktor Wolfgang Layr, Vorstand der Volksbank Wien AG, bespreche ich den Abend.


Und ich bin mir schon wieder nicht sicher, ob die BesucherInnen an etwas anderem als Wein, u.U. auch noch Käsehäppchen, interessiert sind ...


Wolfgang Layr spricht einleitende Worte. Er weist auch darauf hin, dass die Filiale immer wieder zeitgenössische Kunst ausstellt.


Ich lese eine stark gekürzte Version meiner Geschichte "Die Chance" aus dem "Gemischten Satz".


Entgegen meiner Befürchtung dürfte ich das Publikum doch von Wein & Käse abgelenkt haben, denn ich darf ein paar Bücher signieren.


Aber es wartet noch eine Verabredung auf mich: Meine KrimikollegInnen und ich, die heute im Einsatz waren, wollen uns noch in einem Lokal in der Innenstadt auf ein Bier :)) treffen.


Tatsächlich sind wir dann aber nur zu viert - (v.l.) Christian Klinger, Raoul Biltgen, Thomas Askan Vierich und ich. Manch andere waren von dem anstrengenden Durcheinander zwischen Kunst und Genuss zu erschöpft.


Aber wir vier genießen noch das vom Lokal selbst gebraute Bier, auch wenn wir den Spruch auf dem rechten alten Metallplakat ...


... nicht auf uns beziehen :))) - wer's
nicht lesen kann: Beers - helping
ugly people have sex since 1862!
 
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