Lesung in Wachenheim/Weinstraße im Rahmen des "2. Pfälzer Krimiwochenendes" am 6. November 2009



Wieder einmal bin ich auf dem Weg nach Frankfurt (im Bildhintergrund übrigens die Rückseite des Zentralfriedhofes von Wien, den ich allen Wienbesuchern nur ans Herz legen kann) ...


... gebucht hatte ich noch die AUA, die österreichische Fluglinie ...


... and now operated by Lufthansa. Die Übernahme scheint eine totale zu sein. Ich werde leicht wehmütig.


Als Verpflegung gibt es nur mehr (auch beim allerbesten Kaufwillen) irgendwelche Olivencrackers. In Frankfurt falle ich sofort beim Asiaten am Flughafengelände ein ...


Mit Lothar Ruske geht es dann in die Pfalz - er hat den Abend organisiert und wird ihn auch moderieren.


Die Fahrt ist aufgrund der Herbstfärbung ein Genuss.


Unser Ziel heißt "Rieslinghof" in Wachenheim an der Pfälzer Weinstraße ...


... der wirklich absolut empfehlenswerte Zimmer hat - aus guten Werkstoffen, mit gutem Raumklima und mit Parkettböden (!).


Wachenheim scheint ein kleines, beschauliches Dorf zu sein. Werden da überhaupt genügend Leute zur Lesung kommen?


Auf jeden Fall scheint das Klima wunderbar
zu sein, denn es wächst hier nicht nur Wein ...


... auch der Bananenstaude geht es
offensichtlich im November noch immer
gut.


Und so gönnen sich Lothar Ruske und
ich in einem der Strandkörbe des Cafés
"Manz Comfort Living" Kaffee und Kuchen.


Nach meinem schon beinahe üblichen Schönheitsschlaf am Nachmittag ...


... stößt am Abend Felicitas Mayall zu uns, die den Abend mitbestreitet. Wir besprechen vor.


Auf dem Weg zum Veranstaltungsort folgt dann eine Überraschung: Wachtenheim hat nicht nur EIN altes Haus ...


... sondern eine ganze Menge davon!


Es hat auch Arkadengänge ...


... Fachwerk und Brunnenanlagen ...


... und schöne, alte Kirchen. Direkt neben dieser befindet sich ...


... die Sektkellerei Schloss Wachenheim ...


... in deren Garten der Eingang zu unserem Lesesaal liegt.


Wir sind beeindruckt - nicht nur vom Raum an sich, sondern auch von der Sorgfalt, mit der er hergerichtet ist.


Überhaupt ist alles bestens organisiert - bis hin zur Probe mit den Headphones; keine Selbstverständlichkeit bei Lesungen, deswegen möchte ich es einmal besonders positiv hervorheben.


Und dann werden auch noch bereits VOR der Lesung Bücher gekauft ...! :)))


Der Saal füllt sich bis auf den letzten Platz ...


... und Edwin Schrank (2. Vorsitzender der Pfalzwein Werbung) hält die Eröffnungsrede.


Dann macht ein viertelstündiges, sehr witziges Gespräch mit Lothar Ruske über Arbeit und Leben den Beginn ...


... und in diesem Ton geht es auch weiter. Ich habe mit dem Publikum bei der Lesung sehr viel Spaß.


In der Pause gibt es ein umfangreiches Buffet, denn der Abend ist ja eine Menülesung.


Nach der Pause wird Felicitas Mayall befragt, wordurch sich herausstellt ...


... dass sich ihr Nachname nicht "Majall", sondern wie "Mail" ausspricht, da es ein australischer Name ist.


Und zu ihrer besonderen Freude schaut ihr Sohn Daniel Veit vorbei. Wir plaudern (und signieren) noch einige Zeit in dieser angenehmen Stimmung der Schloss-Sektkellerei. Ein wunderbarer Abend.


Am nächsten Morgen gilt mein erster Besuch der Metzgerei Hambel. Sie ist landauf, landab berühmt ...


... und zwar für ihren Saumagen sowie für Pfälzer Wurstspezialitäten (die Blutwurst ist eine der besten, die ich je gegessen habe). Die Metzgerei war der Hauslieferant von Ex-Bundeskanzler Helmuth Kohl :)).


Dann gönne ich mir noch einen Dorfbummel.


Die Sektkellerei tagsüber.


Ein ...


... paar ...


... Eindrücke ...


... bevor ich ...


... wieder ins Hotel zurückkehre ...


... wo ich meinen lieben Kollegen Jan Zweyer mit seiner Frau Barbara auf einen Kaffee treffe. Und was ist das Hauptthema, wenn zwei Syndikatsmitglieder zusammentreffen? :))).


Danach beginnt die lange Heimreise mit dreimaligem Umsteigen und Flug.


Aber nichts kann mein Wohlbehagen beeinträchtigen, denn nach so einer Veranstaltung fühlt man sich einfach wie auf Wolken schwebend ...
 
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