Lesung beim Krimifestival im Literaturhaus Salzburg von 23. bis 25. Oktober 2015



Startpunkt der Reise ist der Westbahnhof - seit Wochen als Angelpunkt im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsstrom, der sich über Salzburg nach Deutschland bewegt, in den Medien.


Dazu kommt eine unüberschaubare
Menge an Wochenendreisenden ...


... ich flüchte sofort und überhaupt in die 1. Klasse - manchmal muss man sich einfach Luxus gönnen ...


In Salzburg scheint die Lage ausnahmsweise gerade einmal übersichtlich zu sein - oder erkunden die Flüchtlinge, für die dieses Sperrgebiet zum Schlafen eingerichtet ist, die Stadt?


Vor dem Bahnhof - das überfüllte Rote Kreuz-Zelt.


Alles und jedes ist in Einsatzbereitschaft - und völlig entspannt. Ich bewundere die Einsatzkräfte.


Untergebracht bin ich im Hotel zum Hirschen - kenne ich von früher. Ist toll :))).


Der nächste Morgen wartet mit Nebel
auf, was mich aber weiters nicht tangiert ...


... da ich am Vormittag einen spannenden
Termin am Bahnhof habe (im Bild der
signifikante Turm des Europa-Hotels).


Quasi unter Polizeiaufsicht :)))) ...


... entere ich das Café Johann direkt im Bahnhofsgebäude, um ein Interview zu geben ...


... das Fabian Bellmann vom Salzburger Privatfernsehen FS 1 mit mir führt, das aber nicht der Hauptzweck der Übung ist.


Meine Aufgabe ist vielmehr, für die Straßenzeitung Apropos ein Interview mit einem Verkäufer ebendieser Zeitung zu führen, das ich in einem Artikel verarbeite. Mein Interviewpartner ist Dorel Marin aus Rumänien - mit im Bild Dolmetscherin Doris Welther sowie Fabian Bellmann. Es war sehr spannend!


Danach steht natürlich Sightseeing auf dem Programm - inzwischen bei Sonnenschein! Dieses Mal erobere ich die Stadt auf dem rechten Salzachufer.- Wer sich für den Mönchsberg und die Hohenfeste interessiert: siehe meinen Reisebericht Burghausen-Salzburg-Leer 2011.


Die Müllner-Kirche.


Faszinierend, wie sich die Häuser an den Mönchsberg kuscheln.


Die evangelische Christuskirche.


Und da ist sie schon in Sicht, die Hohenfeste! :)


Ich genieße die warme Herbstsonne ...


... wahrlich nicht alleine.


Der Markart-Steg mit seinen Liebesschwurschlössern.


Das Hotel Sacher Salzburg.


Das ehrenwerte Café Bazar.


Am "Platzl".


Auch auf den Kapuzinerberg klettern
die Häuser hinauf.


Am Rudolfskai befindet sich dann eine nette Café-Bar namens Monkeys ...


... von der aus man eine sensationelle
Sicht hat!


Ich genieße den Kaffee ...


... sowie die Studien von Menschen ...


... und Häusern.


Über den Mozartsteg geht es dann zum linken Salzach-Ufer.


Erstes Hightlight: der Residenzplatz.


Volle Besetzung im Café Glockenspiel.


Auf ...


... dem ...


... Residenzplatz.


Beim ...


... Salzburger Dom ...


... und drinnen.


Ein entfesselter Tourist :))) - tatsächlich
das Kunstwerk "Sphaera" von Stephan
Balkenhof auf dem Kapitelplatz.


Die Kapitelschwemme.


Durchblick vom Domplatz Richtung Franziskanerkirche.


Die Kirche der Erzabtei St. Peter ...


... mit einer Spiegelung des Doms im Friedhofsbrunnen.


Blumen der Geschichte.


Im Festspielhausgrätzel (die Spiegelung
zeigt die Kollegienkirche) ...


... wacht der "Wilde Mann", die Metapher
für die überwundene, primitive Natur :))).


Die Pferdeschwemme.


Es wird Zeit für eine Stärkung, und in einer Gasse, die interessanterweise Universitätsplatz heißt, finde ich dieses überraschende Lokal - nicht Schickimicki, nicht überteuert, sondern eine Art Tschmuse der Ureinwohner :)). Ich stürme es sofort und werde für meinen "Mut" auch gleich ...


... mit einem sensationellen Cordon
Bleu belohnt!


Weiters geht's zum Alten Markt mit dem berühmten Tomaselli ...


... und dem Florianibrunnen.


Um die Ecke - die Getreidegasse (mit Rathausturm). Die Massen lösen in mir
einen Fluchtreflex aus.


Und so kehre ich zur rechten Salzachseite zurück (die mich hier noch mit ihrer Spiegelung lockt).


Schlagartig ist es still.


Doch Mirabell ...


... kann ich ...


... mir ...


... doch nicht ...


... verkneifen :)).


Nach einem kurzen Schönheitsschlaf ...


... überquere ich erneut die Salzach (so romantisch, die Bergerln und die Lichterln :))) ...


... und tauche in ein Viertel mit gänzlich anderer, teilweise sehr spannender Architektur ein.


Dort in der Strubergasse steht das
Literaturhaus ...


... mit dem wunderschönen Motto
"Wo das Leben zur Sprache kommt" ...


... und Schauplatz der siebenten Ausgabe
des Krimifestivals "Peng!".


Meine Kollegen Manfred Baumann, Andreas Gruber und Ursula Poznanski ...


... Literaturhauschef Tomas Friedmann, die DJanes von "tanzbar" und ich ...


... sowie der reichlich bestückte Büchertisch sind bereit für den Abend!


Das dicht gedrängte Publikum ist es
ebenso ...


... wie auch die Halbstundensanduhr
(zur Beschränkung unserer
Vorlesediarrhö :))) ...


... und so startet Tomas Friedmann -
leider gleich mit zwei Absagen: Cecil Oker (Istanbul) musste aus familiären Gründen absagen, und Jason Starr (New York)
hatte im letzten Moment Flugprobleme.


Den Lesereigen startet Ursula Poznanski, launig anmoderiert/interviewt von Manfred Baumann.


Sie liest aus "Stimmen".


Dann nimmt Tomas Friedmann Manfred Baumann in die Mangel. Und ich muss sagen, diese ausführlichen Interviews sind sehr spannend, sollte man mehr bei Lesungen machen.


Manfred liest aus "Mozartkugelkomplott".


In der Pause wird gleich der Büchertisch gestürmt - und mit dabei Franz Lenglacher (li.), DER Krimifan :)) Ich durfte ihn bereits beim Krimifestival am Attersee kennenlernen, siehe hier unter Reminiszenzen.


Start der zweiten Hälfte ist ein Ratespiel:
Den wievielten Besucher durfte das
Literaturhaus dieser Tage begrüßen? -
Den 300.000sten!!! Die glückliche
Gewinnerin darf sich über ein Jahr
Gratiseintritt freuen :))


Die nächste Runde bestreitet Andreas Gruber - auch ihm und dadurch uns macht das Interview sehr viel Spaß!


Er liest aus "Racheherbst".


Den Abschluss des Abends und somit des dreitägigen Festivals mit den weiteren Kollegen (a.o.) Bernhard Aichner, Friedrich Ani, Zoe Beck, Christian David, Franzobel, Manfred Koch, Tatjana Kruse, Thomas Raab, Manfred Rebhandl und Eva Rossmann darf ich bilden :))))


Ich lese aus "Schwalbentod".


Danach ist Stärkung angesagt ...


... und bevor wir nicht mehr öffentlichkeits-
tauglich sind, wird noch geschwind ein Foto gemacht!


So ein schönes Gefühl bleibt zurück,
sodass ich am nächsten Tag auf dem Weg
zum Zug gar keinen Jetlag verspüre ... :)))


Jetzt ist einmal Winterpause, aber ich freue mich schon sehr auf die tollen Reisen im nächsten Jahr!
 
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