Romane - Die Wilhelm-Fodor-Serie (Emons)

Leopoldstadt

 
Leopoldstadt (Cover)
Interview in "Zäuners Krimisalon"
Kurzer Leseausschnitt im Rahmen der Krimi-Quickies des Syndikats
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Kriminalroman
Broschur
13,5 x 20,5 cm
320 Seiten
ISBN 978-3-7408-1136-5
erscheint im April 2021
13,00 € (D), 13,40 € (A)

»Wilhelm zwang sich, das Sonnenspiel in den Blättern der Bäume am Wienfluss zu genießen, stellte sich das Glitzern des Wassers vor, an dem sie gleich sitzen würden – und sah eine malträtierte Leiche vor sich.«

SONDERMELDUNG NOMINIERUNG

von „Leopoldstadt“ für den

Leo Perutz-Preis 2021!

Die weiteren Nominierten:
René Anour „Die Totenärztin: Wiener Blut“ (Rowohlt)
Reinhard Gnettner „Nur der Tod ist unsterblich“ (Ueberreuter)
Anne Goldmann „Alle kleinen Tiere“ (Argument)
Sabine Kunz „Die Saubermacherin“ (Gmeiner)

Der Leo-Perutz-Preis wird seit 2010 gemeinsam von der Stadt Wien und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels vergeben.

Bisherige PreisträgerInnen und Details siehe hier.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Wiener Kriminacht im Kaffeehaus am Dienstag, 12. Oktober 2021, statt.

Kurzinhalt

Es ist heiß, im Wien des Jahres 1966, mörderisch heiß für einen ehemaligen GI und einen Weinbrandsüchtigen. Chefinspektor Wilhelm Fodor sieht sich mit einem verschwundenen Portier sowie einer Schwester im Sack konfrontiert – und sehnt sich eigentlich nur nach Kühlendem, sei es Wasser oder Bier ...

Inhalt

Wien, August 1966: Ein ehemaliger Besatzungssoldat wird ermordet aufgefunden. Die US-Botschaft will ihn nicht kennen. Wurde er wegen seiner schwarzen Hautfarbe umgebracht? Oder haben die geheimnisvollen Treffen in einem Hotel etwas mit seinem Tod zu tun? Der Chefportier weiß mehr, verschwindet jedoch spurlos. Chefinspektor Wilhelm Fodor trotzt der lähmenden Hitze, die über der Stadt liegt, und wühlt bald in einem Sumpf aus ehemaligen Kämpfern im Spanischen Bürgerkrieg, deutschen Nazis, Südtirolaktivisten und liebenden Frauen. Die entscheidende Frage ist aber: Verfolgt ihn der schwarze Mercedes tatsächlich oder hat er nur Paranoia?

Leseproben

1. Die Leiche und der Rassist 2. Eine kleine Verfolgungsjagd 3. Die Stammtischrunde und der Neue 4. Eine große Verfolgungsjagd 5. Neue Zeiten

Kritiken

»Das Zeitbild, das mit der spannenden Geschichte vermittelt wird, ist dicht, überzeugend. Auch die Sprache ist authentisch gesetzt.«
Winders Krimis, Tiroler Tageszeitung, 31. August 2021

»Aber auch sie schafft es [Anm.: wie Alex Beer], ein Wien vergangener Zeit wiederauferstehen zu lassen – mit viel Schmäh, Lokalkolorit und Charme. Nach „Eine Melange für den Schah“ ist es übrigens Fodors zweiter Fall, was Hoffnung auf eine weitere außergewöhnliche Krimiserie macht.«
PHU, Die Presse am Sonntag, 13. Juni 2021

»Ein unterhaltsames Buch, angenehm zu lesen und mit authentischen Charakteren.«
Kati_Ebner, Lovelybooks, 13. Juni 2021

»Eine spannende Zeitreise ins Wien der Sechziger Jahre mit viel Lokalkolorit und historischen Einschüben. Fesselnd erzählt und mit facettenreichen Ermittlern hat die Autorin einen packenden Krimi geschrieben! Ich freue mich schon auf einen Nachfolgeband!«
Tinstamp, Amazon, 10. Juni 2021

»Die literarische Zeitreise in meine Kindheit und der verzwickte Kriminalfall haben mich bis zur letzten Seite gefesselt. Daher gibt es wohlverdiente 5 Sterne.«
Bellis-Perennis, Heyn, 6. Juni 2021

»Ich schaue nie Krimis, aber dieser Roman hat mich sehr fasziniert.«
Arnold_Nirgends, Lovelybooks, 4. Juni 2021

»Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und gleichzeitig mein Interesse am Vorgängerband geweckt. Die Autorin versteht es, die Geschichte gekonnt in die Zeit einzubetten, neben den Ermittlungen Raum für private Befindlichkeiten zu lassen und ihre Protagonisten mit Ecken und Kanten auszustatten. Nichts ist rundgeschliffen, alles hat mehreren Seiten. Nicht zuletzt gefällt mir der Wiener Humor.«
Mabuerele, Lesejury, 4. Juni 2021

»Die Autorin hat hier bei der Recherche und Ausarbeitung ganze Arbeit geleistet. Der Schreibstil hat mich dazu gebracht, immer weiter lesen zu wollen.«
Rebecca_86, Lovelybooks, 2. Juni 2021

»"Leopoldstadt" entwickelt von der ersten bis zur letzten Seite einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.«
anonym, Thalia, 5. Mai 2021

»Viele genau recherchierte Details lassen bei Zeitzeuginnen Erinnerungen an damals wach werden oder vermitteln Jüngeren einen Eindruck, wie das Leben ohne Handy, Laptop und Internet funktioniert hat. Das Buch ist so spannend, dass ich es in einem Rutsch fertiggelesen habe!«
Uschi Doubek, Amazon, 2. Mai 2021