Treffen der "Mörderischen Schwestern" in Krefeld 1. bis 3. November 2007

und Lesung bei den "Krefeldern Krimitagen" am 4. November 2007



Strahlend wie der Allerheiligenmorgen begeben sich meine liebe Freundin und Kollegin Beate Maxian und ich (sie hat bei mir einen nächtlichen Zwischenstopp eingelegt) zum Flughafen ...


... denn ein Wochenende mit Krimikolleginnen wartet auf uns - einziger Wermutstropfen: Wir fliegen getrennt, da wir unterschiedlich gebucht haben.


Ich nütze die zeitige Ankunft in der Region, um endlich einmal Düsseldorf anzuschauen.


Ausgangspunkt ist wie immer der Bahnhof - wie die meisten Bahnhöfe, die ich bislang gesehen habe, neueren Datums.


Ich gehe, wie immer, die nächstbeste Straße entlang - in diesem Fall ist das die Friedrich-Ebert-Straße. Ein paar nette Häuser ...


... aber im Prinzip hoffe ich die ganze Zeit, dass das wohl nicht alles ist. Natürlich, Düsseldorf gilt nicht gerade als bauliches Juwel, aber nur so? :)))


Doch dann erreiche ich die Königsallee, an der allerlei Geschäfte liegen, was ich aber noch nicht mitbekomme, da ich nur vom Stadtgraben fasziniert bin.


Ein ausgesprochen gemütliches Café ...


... und nette Häuser mit netten Dachgärten lassen in mir ein heimeliges Gefühl hochkommen.


Über die Schulstraße, wo ich mein erstes älteres Haus sehe (wieso ist man eigentlich so auf alte Häuser fixiert?), gelange ich ...


...Rheinpromenade, exakt auf das Rathausufer. Und dieser Fluss begeistert mich jedes Mal aufs Neue. :)))


Ein übrig gebliebener Wall hinter dem Rathaus.


Vorbei am "En de Canon", einem der traditionsreichsten Gasthaüser Düsseldorfs, gelange ich ...


... zum Schlossturm ...


... der auf dem schon sehr herbstlichen Burgplatz steht.


In der Nähe der Stiftskirche.


Auf dem Stiftsplatz - unerwartet romantisch, nachdem von Düsseldorf hauptsächlich die Ess- und Einkaufsmöglichkeiten angepriesen werden.


Und unmittelbar daneben entdecke ich in einer Straße namens Altestadt :))) eines der ältesten Häuser von Düsseldorf aus 1641.


Dann tauche ich in die berüchtigten FressmeileN (Mehrzahl!) von Düsseldorf ein. Der knapp 250 Gasthäuser umfassende Altstadtbereich wird auch die "längste Theke der welt" genannt.


Wenn man den Kopf hebt, kann man noch manche nette Anblicke erhaschen.


Ich beteilige mich an der allgemeinen Mapferei mit Garnelen.


Das Rathaus stammt aus dem 16. Jahrhundert - eines der wenigen Gebäude, das im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde. Der Reiter ist Kurfürst Johann Wilhelm (18. Jht.), Jan Wellem genannt, der, um dieses Standbild zu finanzieren, u. a. Untertanen als Soldaten an europäische Fürstenhäuser verkauft hat.


In der Bergerstraße hat man die neuen Häuser - neben die alten - auf dem alten Grundriss gebaut; ähnlich wie in Köln.


An der Heine-Allee steht das Wilhelm-Max-Haus aus den 20er-Jahren.


Und diese Heine-Allee mündet im Hofgarten. Wieso Heine? Heinrich Heine wurde in Düsseldorf geboren ...


Am Jan-Wellem-Platz wird es wieder weniger einladend - in Düsseldorf leben ürbigens 570.000 Menschen.


Und das kolportierte Weltoffene spürt man. Ich finde es hier sehr sympathisch.


Dann geht es mit der Straßenbahn (!!!!!) ...


... über den Rhein Richtung Westen (Blick zurück auf die Altstadt) ...


... durch beinahe durchgängig verbautes Gebiet ...


... vorbei an großen Industrienamen (im Bild Böhler-Uddeholm) ...


... mitten durch das berühmte Ruhrgebiet (ich erinnere: mit der Straßenbahn!!!!!) ...


... nach Krefeld, meinem Zielort, wo ja das Treffen der Mörderischen Schwestern stattfindet. Gemeinsam mit meinen inzwischen ebenfalls eingetroffenen Freundinnen Susanne Schubarsky (l.) und Beate Maxian (r.) werfe ich mich in Schale - es geht zum ersten Abend.


In der nächsten Straßenbahn treffen wir auf unsere lieben ostfriesischen Freundinnen Christiane Franke und Regine Kölpin.


Die Wiedersehensfreude geht gleich weiter mit Silvija Hinzmann aus Stuttgart und Almuth Heuner aus Frankfurt.


Begrüßt werden wir von Ina Coelen und Ulli Renk, den beiden Organisatorinnen der "Krefelder Krimitage", in deren Rahmen unser Treffen stattfindet, und ...


... natürlich von unserer Präsidentin Beatrix M. Kramlovsky - übrigens eine liebe österreichische Kollegin.


Ach ja - und das Ganze findet im "Theater der Krieewelsche Pappköpp" statt (das sind volkstümliche Figuren :))).


Dann beginnt die "Ladies' Crime Night". Es lesen Ulrike Rudolph ...


... Ina May ...


... Annette Petersen ...


... Beate Maxian ...


... Ingrid Glomp ...


... und Stefanie Koch ......


... sowie nach der Pause (im Bild Beatrix M. Kramlovsky im Gespräch mit den Schweizerinnen Jutta Motz und Barbara Stiner) ...


... Anja Feldhorst ...


... Almuth Heuner ...


... Jutta Motz ...


... Sabine Klewe ...


... und Silvija Hinzmann.


Der Büchertisch wird gestürmt.


An der Bar wird es lustig (im Bild Regine Kölpin, Susanne Schubarsky, Christiane Frank, S. N. und Beatrix M. Kramlovsky) ...


... an der Hotelbar dann auch, auch wenn das hier sehr gesittet wirkt :))) - im Bild Hildegund Artmeier, Ina May, Ulla Lessmann, ??? ???, Billie Rubin, Jutta Motz und Ulrike Rudolph ...


... sowie Anja Balschun, S. N., Gabriele Keiser, Beate Maxian, Susanne Schubarsky, Silvija Hinzmann, Regine Kölpin und Christaine Franke.


Nachdem wir uns bei diesen Treffen die Hotels selber zahlen und wir Österreicherinnen das absolut günstigste genommen haben, gehen wir in ein so genanntes "Wiener Café" frühstücken. Und ich bekomme eines meiner Lieblingsessen: Mettwurst mit Zwiebel :)))


Dann machen Susi und ich uns auf Erkundungstour - ziemlich müde ...


... und - die KrefelderInnen mögen mir bitte verzeihen - die Hauptstraße, DAS Zentrum (eine Einkaufsmeile), macht uns auch nicht wirklich munterer. Der Krieg hat hier volle Zerstörungsarbeit geleistet.


Eine der Hauptstraßen - ein bissel freundlicher durch die Bäume.


Und was macht frau in so einem Fall? Shoppen.


Und Kaffee trinken. :))


Dann steht der Großmarkt am Programm (fast schon eine Attraktion :))), denn ...


... wir fallen alle bei einem sehr guten Spanier zum Mittagessen ein.


Am Nachmittag geht das Seminarprogramm weiter. Und ich nütze die Zeit, um weiter nach etwas Heimeligem zu suchen ... .


... aber ich finde nur Herbstimpressionen ...


... also sind sie mein Sioghtseeing-Programm ...


... und einen sensationellen Türken.


Am Abend folgt dann die zweite "Ladies' Crime Night". Es lesen ...


... Jasna Mittler ...


... Susanne Schubarsky ...


... Stefanie Baumm ...


... Andrea C. Busch ...


... Gisa Klönne ...


... Gesine Schultz ...


... Billie Rubin ...


... sowie Mary Tannert (Übersetzerin) und Beatrix M. Kramlovsky einen Text auf Englisch und auf Deutsch.


Gut behütet und neugierig stapfen wir dann am nächsten Tag zu Fuß zur Vollversammlung - doch Krefeld bleibt, wie es ist.


Dort findet dann die Hofübergabe von Präsidentin Beatrix M. Kramlovsky (l.) und Vizepräsidentin Jutta Motz (r.) an das Triumvirat (Mitte von links) 1. Vizepräsidentin Ulla Lessmann, Präsidentin Gesine Schultz und 2. Vizepräsidentin Martina K. Schneiders statt.


Am Nachmittag besuchen wir Ingrid Schmitz (2.v.l.) - mit im Bild sind Christiane Franke, Beate Maxian und Heidi Moor-Blank - wobei uns Ingrid in die Welt von "Second Life" einführt, wo sie ein Krimi-Alter-Ego hat.


Beate und ich sind nicht zu bremsen ...


... auch wenn wir nur Baggerseen vor die Linse bekommen. :)))


Der Abend gehört dann hauptsächlich Beatrix M. Kramlovsky und einer Speziallesung zu ihrer Verabschiedung.


Dann wird gefeiert, was die Bar hergibt - das nächste Mal kommen wir in so großer Zahl erst wieder in einem Jahr zusammen!


Wir lachen, bis die (Rührungs)Tränen kommen.


Am nächsten Tag bin ich endlich selbst wieder einmal im Einsatz, und zwar in "Diebels Fasskeller".


Trixi Kramlovsky und ich lesen bei einem Krimifrühstück (ab 10 Uhr !!!!!!)


Glücklicherweise ist die Bude voll. Auch die Stimmung ist bestens.


Und nachdem sogar extra Freunde angereist kommen - Bettina und Erwin Kohl, danke euch! :))) - kann gar nichts mehr schiefgehen.


Im Einsatz.


Trixi im Einsatz.


Danach haben wir massig Zeit, bis unsere Flieger gehen, also stürzen wir uns wieder ins Getümmel von Düsseldorf. Fisch, guter Weißwein und Tratsch - so vergehen Stunden wie im Flug.


Und schon ist wieder die Dunkelheit, mit ihr der Abflug da - aber es war ja noch nicht meine letzte Reise für dieses Jahr. Am Plan stehen noch die Schweiz, der Hellweg und Stuttgart.
 
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