Crime Cologne von 6. bis 8. September 2013



Diese wunderschöne Hügellandschaft ist das Gebiet rund um Köln und Bonn, deren Flughafen ich anfliege. Faszinierend ist auch bei jedem Kölnbesuch ...


... dass man mit dem Zug quasi in
den Dom einfährt.


Mein erstes Ziel ist aber der Stadtteil Nippes, wo ich bei meiner lieben Kollegin Brigitte Glaser ...


... Unterschlupf gefunden habe. Als
Mitbringsel gibt es Grünen Veltliner und Kürbiskernöl sowie meinen neuen Roman.


Nach einem ausführlichen Tratsch begebe ich mich mit der Straßenbahn in den Stadtteil Poll (quasi am anderen Ende) und verzweifle nahezu auf der Suche nach einem Weg von der Station quer durch Einfamilienhaus- und Schrebergartensiedlungen (statt geplanten 15 werden es fast 30 Minuten) ...


... zu diesem Hochhaus, das ständig
von der Ferne gelockt hat und in dem
mein lieber Kollege ...


... Hans Werner Kettenbach mit
einer Kaffeejause auf mich wartet :).
Wir sind seit meiner Laudatio für seinen Ehrenglauser befreundet, aber leider
bin ich nur selten in Köln ...


Spaziergang über die Severinbrücke zurück auf das linke Rheinufer.


Dort tauche ich in das neue Viertel am
Alten Rheinhafen ein - hier der Blick
Richtung Zentrum.


Blick auf die andere Seite, wo die
bekannten Kranhäuser stehen.


"Na, kucken wir mal, wat sich da wieder
so jetan hat ..." :))


Dann entdecke ich massive "Crime Cologne"-Werbung ...


... kein Wunder, bin ich doch zufällig am zentralen Platz des Kölner Leseherbstes (siehe Interview) gelandet, der sich in zwei Veranstaltungsreihen aufteilt: eben die Crime Cologne ...


... und rheinlesen mit Büchern und Lesungen am Rheinauhafen.


Das verstehe ich sofort als Aufforderung und lese in Kettenbachs Geschenk, einer Sammlung seiner Geschichten, hinein.


Dann geht es zum Microsoft-Gebäude ...


... wo mich Brigitte schon mit unseren
Autoren-VIP-Pässen erwartet.


Wir begutachten wohlwollend das architektonisch reizvolle Büro von Microsoft.


Auf der Dachterrasse klärt mich Brigitte über die Stadtentwicklung und die Geschichte von Köln auf, was sie gut kann - sie hat ja auch über jeden Bezirk dieser Stadt einen Krimi geschrieben :) - siehe ihre Homepage.


Wäre ein guter Platz zum Schreiben ...


Volles Haus bei Friedrich Dönhoff (Diogenes), dem eigentlichen Anlass für unseren Besuch bei Microsoft :).


Spaziergang zurück ins Zentrum entlang
der Rheinfront - hier Groß St. Martin mit Stapelhaus.


Aufgang zum Kölner Dom ...


... wo auch das Ludwig-Museum mit
seinem Café liegt, unserem Ziel.


Zum Auftakt natürlich ein Kölsch ...


... dann folgt ein langer Abend mit gutem Essen und Trinken sowie tollen Plaudereien mit KollegInnen, denn das Ludwig ist sozusagen unser Festivalzentrum.


Der beinahe surrealistisch anmutende
Dom am Nachhauseweg.


Der nächste Tag ...


... gehört dem Sightseeing - hier die Weidengasse (Nähe U-Bahn-Station Hansaring) und am ...


... Gereonswall.


Die Eigelsteintorburg.


Im Stävenhof.


Ecke Weidengasse/Eintrachtstraße.


Eines der Dutzenden Brautmoden-
geschäfte am Eigelstein.


S-Bahn-Unterführung Urulastraße.


Marzellenstraße.


Marzellenstraße II: Geschichte-Mix mit
St. Maria Himmelfahrt.


Hotel Nähe Dom.


Touristen mit Dom.


Burgmauer.


Hauptgebäude des WDR.


Und dann ein laaaaanger Spaziergang durch die Fußgängerzonen, beginnend in der Breite Gasse - unansehnlich wie überall anders auch.


In der Getrudenstraße erlebe ich etwas, das ich sonst nur von Frankreich kenne: eine beeindruckend lange Schlange vor einer Bäckerei. Was hier wohl die Spezialität ist?


St. Aposteln.


Nach Überquerung des Rudolfplatzes Alltagsleben in der Schaafenstraße.


Bei der Kaffeepause auf dem Zülpicher Platz (laut und überraschend teuer) fällt mir auf, dass ich mit meinem Spaziergang anscheinend die verschiedenen Gesichter von Köln abmarschiere - was wird noch kommen?


Die Zülpicher Straße ...


... jung ...


... bunt ...


... alternativ ...


... witzig ...


... günstig ...


... und schräg (man beachte die
Kinowerbung oben: Heidi auf dem Gipfel
der Lust :)).


Das Geheimnis lauert hinter dem Bahnhof Süd/Dasselstraße: Hier beginnt nämlich der Bezirk der Universität zu Köln. Sie ist mit 45.606 Studierenden im Wintersemester 2012/13 (Haupt- und Nebenhörer, ohne Promotionsstudierende, inkl. Kurzzeitstudierende) eine der größten Universitäten in Deutschland.


Sie ist in viele Einzelinstitute aufgegliedert (hier das geowissenschaftlliche) ...


... und alles wirkt ein wenig abgeschmuddelt ...


... aber der Park lädt einen ein.


Die Bibliothek.


Der Geusenfriedhof - der älteste evangelische Friedhof der Stadt (aufgelassen).


Das Hauptgebäude.


Am Clarenbach in ...


... meditativer Gesellschaft :).


Am Rudolfsplatz mit der Hahnentorburg beende ich den bunten Rundgang.


Beim Abendessen im Café Ludwig mit Brigitte ...


... sind die Aussichten trüb, denn die Regentropfen pro Sekunde und Quadratzentimeter steigen exponential an. Doch dann bemerke ich den leeren Platz, alle Menschen gehen rundherum ... Brigittes erheiternde Erklärung: Darunter liegt der Konzertsaal der Symphoniker, doch die Dämmung ist so schlecht, dass man jeden Schritt eines Passanten durchhört und so während eines Konzertes den Platz mithilfe ...


... solcher strammer Männer sperren muss!!!


Erstes Abendziel: das Deutsche Sport- & Olympiamuseum ...


... wo uns Sepp Herberger den Weg
weist ...


... und zwar zur Lesung "Tod und Technik" ...


... moderiert von Reinhard Jahn (re.), hier im Gespräch mit Lukas Erler über dessen "Ölspur"-Trilogie;


mit dabei auch Matthias Wittekindt.


Danach geht es ein paar Schritte weiter zum Krimischiff im Hafen, wo sich die Regenschirme stapeln :) ...


... und (v.l.) Edgar Franzmann, Ingrid Strobl, (Moderatorin Claudia Cosmo), Stefan Keller und Laura Wulff im Rahmen der Kölner Kriminacht lesen.


Wir (inzwischen durch Sabine Trinkaus, Mitte, verstärkt) lauschen aufgrund von Platzmangel stehend, dennoch andächtig!


Zum Abschluss geht es noch einmal ins Café Ludwig, wegen des Regens natürlich indoor, wobei sich eine gewisse Gruppe :) immer wieder draußen vor der Tür trifft ...


... im Bild meine lieben Syndikats-Kollegen
Guido Breuer und Sabine Trinkaus ...


... sowie Brigitte und eine sehr nette
Antiquarin aus der Eifel.


Noch einmal der Dom; die weißen Flecken
sind von unten beleuchtete Tauben - surreal.


Vorverlegtes Abschiedsfoto von Köln
am nächsten Morgen.


Doch vor meiner Abreise wartet noch ein volles Programm auf mich, und es startet auf dem Krimischiff ...


... mit einem tollen Buffet ...


... passend zur wunderbaren und gut besuchten Brunchlesung ...


... mit meinen lieben Syndikats-Kollegen
Brigitte (Glaser) ...


... und Arnold Küsters ...


... sowie den Debütanten Saskia Berwein ...


... Hannes-Henner Hess, die ihre Sache
wirklich gut machen.


Am frühen Nachmittag wechsle ich wieder ins Sport- & Olympiamuseum auf der anderen Hafenseite ...


... wo nicht nur Kinder ihre ersten Pferdsprünge absolvieren ...


... sondern wo auch ich aktiv werde - hier im Gespräch mit meinem lieben Kollegen Edgar Franzmann, der einer der Hauptinitiatoren der Crime Cologne ist. Und ich habe das Vergnügen, gemeinsam mit meinem lieben Kollegen ...


... Andreas Föhr zu lesen :)).


Gemeinsam in gutem Gespräch verbringen wir dann auch die Zeit bis zu unseren Abflügen.


Und nicht zuletzt aufgrund der vielen lieben Kollegen hat die drei Tage trotz des Regens die Sonne geschienen :))).
 
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