Leseland Hessen 1. bis 7. Oktober 2007



Bie bestem Wetter geht es nach einem Jahr Pause endlich wieder zum Festival "Leseland Hessen", das immer rund um die Frankfurter Buchmesse stattfindet.


Mein Weg führt mich über den Flughafen-Moloch Frankfurt ...


... und mit viel Wartezeit (alles jenseits von Großstädten ist wahrlich eine Reise) ...


... nach Limburg - hier bei Nacht.


Dort treffe ich Kerstin Kurrat, eine Theaterpädagogin, und zwar in der beginnenden Kälte draußen, weil Hessen genau an diesem Tag (1. Oktober) sein Nichtrauchergesetz aktiviert hat ... wieso Theaterpädagogin?


Weil ich mit Kerstin Kurrat gemeinsam/paralell in der "Marienschule" in Limburg am nächsten Tag im Rahmen von Leseland Hessen eine Schreibwerkstatt zum Thema "Wilhelm Busch" für Jugendliche abhalte.


Meine Mädchen sind allesamt ganz wunderbar vorbereitet ...


... total lernbegierig (ich kann auch viel von meiner Theatervergangenheit einbringen) ...


... und phantasievoll (Glück gehabt :))).


Danach ringe ich meinem Chauffeur Limburg-Besichtigungszeit ab - im Bild der berühmte Dom ...


... denn ich war zwar schon einmal lesenderweise vor Jahren in Limburg, aber da nur in der Nacht - im Bild eines der vielen süßen Fachwerkhäuser ...


... und dabei gibt es hier so nette Ecken.


Dann geht es - wie immer bei Leseland Hessen - chauffiert weiter nach ...


... Bad Vilbel. Von dieser Stadt habe ich leider keine Sehenswürdigkeiten jenseits des Hotels, in dem wir alle wohnten, anzubieten.


Hier wohnten z. B. meine lieben Mitlesenden
Irene Rodrian (Ehrenglauserpreisträgerin 2007, links) und Jürgen Alberts (mehrfacher Preisträger und SYNDIKAT-Urgestein, rechts). Die Dame 2. v. l. ist Annette Zindel-Strauß, die Veranstalterin vor Ort.


Das ist unser Veranstaltungsort, die "Alte Mühle" (leider nicht wirklich als solche erkennbar ...).


Gespannt höre ich während der Wartezeit auf den Beginn den drei Granden des Krimigeschäftes zu - v.l. Jürgen Alberts, Frank Göhre und
Irene Rodrian.


Pressefototermin.


Dann geht es los - Frank Göhre bei der Lesung ...


... Irene Rodrian ...


... Jürgen Alberts ...


... und ich mit "Der letzte Engel springt".


Danach werden wir sehr nett auf ein Essen eingeladen ...


... aber das ist noch nicht das Ende des Abends, wir tratschen noch bis zum morgendlichen Vogelzwitschern im Hotelzimmer ...


Und wieder geht es on the road - über Frankfurt zu meiner "Zwischenlagerung" ...


... in Bensheim, wo ich wieder, wie schon vor zwei Jahren, im Hotel "Bacchus" untergebracht bin - fast ein Déjà-vu :)).


Doch dieses Mal habe ich länger Zeit, die Stadt zu besichtigen.


Uraltes Fachwerk ...


... bürgerliche Plätze ...


... stille, ländliche Ecken.


Ich nütze die Zeit für Entspannung (glücklicherweise ist es trotz Oktoberbeginns so warm, dass man noch draußen sitzen und rauchen kannn...) ...


... für ein Treffen und Abendessen mit meinem lieben Krimikollegen Michael Kibler, der extra aus Darmstadt angereist kommt ...


... und zum Lesen, Lesen, Lesen - also pure Entspannung :)))


Der nächste Tag gehört noch immer dem Lesen. Ich merke, dass ich dringend Entspannung brauche, nachdem ich in Wien zuvor wegen der Vorbereitungsarbeiten auf die Criminale, die im April 2008 erstmals in Österreich stattfindet und deren Projektleiterin ich bin, schwer unter Druck war. An das dringend notwendige Arbeiten/Schreiben ist noch nicht zu denken.


Am Abend treffe ich mich mit Herbert Diestelmann, dem ehemaligen Bürgermeister von Alsfeld, den ich auch bei Lesungen in dieser Funktion kennengelernt habe, der jedoch mittlerweile ein lieber Freund geworden ist.


Er entführt mich für das Abendessen extra nach Heidelberg :))).


Am nächsten Tag ist alles wunderbar - die Sonne scheint und ich bin endlich entspannt genug, um schreiben zu können (es ist übrigens die Fußballgeschichte für die Anthologie "Tödliche Elf", die ich herausgebe).


Am späten Nachmittag des Freitages geht es wieder über Frankfurt, wo wir Irene Rodrian abholen ...


... nach Kronberg im Speckgürtel von Frankfurt. Der Hotel-Betonklotz macht mich auf die Stadt neugierig ...


Kronberg scheint jedenfalls, wie erwartet, eine reiche Wohngegend zu sein ...


... liegt es doch mit Blick auf Frankfurt (im Hintergrund die Hochhäuser der Finanzstadt).


Über ein wenig Altstadt verfügt es auch; der Rote Teppich im Vordergrund ist übrigens nicht für uns, sondern für das bekannte int. Chello-Festival, das dort immer stattfindet.


Die Kirche mit Baubeginn in der Romanik
und Frühgotik.


Über allem thront die Burg ...


... mit einem sehr schönen Bergfried.
Sie ist in Privatbesitz und genau an
diesem Tag nicht zu besichtigen.


Herbststimmung ...


... in engen Winkeln ...


... und noch engeren Gässchen.


Unsere Lesung findet in der Stadtbibliothek statt.


Wir werden von zwei Musikern aus Kronberg unterstützt, sie untermalen die Texte mit Klangbildern.


Leider hält sich der Andrang des Publikums in Grenzen.


Aber Irene Rodrian und ich ...


... versuchen, das Beste daraus zu machen.


Danach gibt es dann noch künstlerischen Austausch mit den Musikern.


Am nächsten Tag, Samstag, geht es zurück nach Bensheim, und zwar mit Leseland-Hessen-Chef Eberhard Reimann persönlich.


Die Fahrt geht in einen gemütliche Kaffeeplausch über, zu dem auch noch Berthold Mäurer von Leseland Hessen stößt (r.)


Den Rest des Tages nütze ich wieder zum Schreiben - endlich habe ich dazu Zeit, das wird sich in Wien wieder schlagartig ändern.


Am Abend geht es zu meinem letzten Einsatz ins Pipapo-Kellertheater.


Der Raum ist gesteckt voll (im Hintergrund ein Musiker der Stadt, der eine Intro gespielt hat).


Irene Rodrian beginnt den Lesereigen ...


... ihr folgt meine liebe ehemalige Rotbuch-Kollegin Elisabeth Hermann (unser Verlag wurde ja verkauft) ...


... und ich mache den Abschluss. Ein sehr gelungener Abend ...


... den wir noch mit allen Beteiligten beim Italiener nachfeiern.


Der Sonntag, mein letzter Tag auf dieser Reise, beginnt mit der üblichen Handlung von uns Reisenden - die Suche nach einem Internetzugang :))) (im Bild Elisabeth Hermann, mit der ich noch ausgiebig tratsche).


Dann geht es mit dem Zug durch sehr viel Landschaft ...


... nach Frankfurt (im Vordergrund das Rotlichtviertel, im Hintergrund das Finanzviertel, eigentlich witzig, dass diese beiden Viertel nebeneinander liegen ...).


Bis zu meinem Rückflug nach Wien habe ich noch massenweise Zeit, und so schaue ich, ob es was Neues gibt in Frankfurt.


Auf einem Pläuschchen mit Friedrich Schiller, den ich als Schülerin sehr verehrt habe.


Und ich wage mich erneute nach Jahren wieder auf den "Main Tower" (200 m), auf dem ich einst nur mit ausgestreckter Hand und wegschauend fotografieren konnte - doch mittlerweile ist meine Höhenangst fast vorbei, ich stehe am Geländer und schaue hinunter!


Bei der "Alten Oper" - übliche Sightseeing-Fotos von Frankfurt siehe vergangenen Reisen.


In den Fußgängerzonen sind noch extrem viele Gastgärten in Betrieb - was sicherlich nicht nur mit dem halbwegs warmen Wetter zu tun hat, sondern auch mit dem eben in Kraft getretenen Rauchverbot - erkennbar an den Aschenbechern hier im "Zarges".


Auf Kaffeepause in der Nähe des "Römers".


Die Kuppel im Durchgang beim Historischen Museum zum Dom.


Ebendort.


Im Dom.


Beim Alten Jüdischen Friedhof (die Ecken sind Namensschilder der ermordeten Juden).


Am Main-Ufer.


Ebendort.


Vor der Europäischen Zentralbank.


Und mit einem wunderbaren Herbstblick auf einen der Skyscraper endet mein Rundgang.


Und zum Abschluss treffe ich noch Stephanie Delavre, meine ehemalige Pressefrau bei Rotbuch, die glückliche, frisch gebackene Mutter ist.


Eine gar nicht so lange, jedoch sehr dichte Reise geht zuende, wieder einmal mit Warten auf dem Flughafen Frankfurt, aufgelockert mit Fächer - es ist der Zweitfächer von Irene Rodrian, den sie mir zum Abschied geschenkt hat. Das war eine große Freude und Ehre für mich.


Wien im Anflug - doch ich werde nicht lange daheim sein. Diesen Herbst ist meine Reisetätigkeit sehr dicht ... doch das sind andere Bildgeschichten :)))
 
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