Habe ich schon einmal erwähnt, dass Lärmschutzwände total öd sind? Die Leute werden ja förmlich gezwungen, ständig ins Smartphone zu starren! Egal, ich bin bester Laune, wartet neben der Lesung bei der Kriminacht ...
... auch eine (Unterrichts)Kundin auf mich, das nennt man wohl Effizienz :))). Und es ist wie immer sehr bereichernd für mich.
Aber der Hauptact ist natürlich die 4. Mödlinger Kriminacht.
Der Start erfolgt im Forum der Raika.
Die Wiedersehensfreude mit den KollegInnen ist groß, und wir sind alle bester Laune, weil die Kriminacht in Mödling dank Organisator Peter Pauswek immer ein entspanntes, schönes Ereignis ist; mit im Bild Jeff Maxian (re.), der mit seiner Frau Beate Maxian (neben mir) das KrimiLiteraturFestival Mörderischer Attersee leitet, sowie der Maler Hannes Rossbacher.
Das mit dem entspannten Abend scheinen die Krimifans auch so zu empfinden, denn der Saal ist bummvoll - und der Tisch der Buchhandlung Lies & genieß bestens bestückt.
Gerhard Loibelsberger bringt ausnahmsweise nichts Historisches, sondern seinen Roman »Killer-Tschick« rund um Penny Lanz, einer Figur aus SOKO Donau.
Der nächste Schauplatz ist das Thonet-Schlössl ...
... in dem das Heimatmuseum untergebracht ist - man habe ein Auge auf die Schulbänke im Vordergrund :))).
Ein wunderschöner Barocksaal und ein treues, mitgewandertes Publikum - da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!
Hans-Peter Vertacnik liest aus »Totenvogel«.
Dann darf ich erläutern, was Flamenco mit der Weltrevolution zu tun hat.
Und Bücher signieren macht immer besonderen Spaß :)).
Die letzte Station ist die »Sala terrena« im Stadtamt.
Eigens erwähnen möchte ich einmal die Käsestangerln und Schinkenkipferl, die jedes Jahr bei der Kriminacht angeboten werden - alleine sie sind ein Grund zu kommen!!! Bester Dank an Peter Pausweks Schwester :)))).
Beate Maxian trägt aus »Tod in Schönbrunn«, Sarah Paulys 6. Fall, vor.
Und Roman Klementovic schließt den Reigen mit seiner Lesung aus »Immerstill«.
Zum Ausklang gibt es dann noch ein Getränk mit Roman Klementovic und Andreas Schornböck von der Buchhandlung Lies & genieß. Es ist wirklich eine zu empfehlende Veranstaltung, am besten, man trägt sich gleich auf der Facebook-Seite der Mödlinger Kriminacht ein und peilt das nächste Jahr an!
Lesung und Buchmesse in Frankfurt am 21. und 22. Oktober 2016
Es ist eine Stippvisite, also rein in den Flieger ...
... nach »Mainhatten«. Aber zum Sightseeing wird nicht viel Zeit bleiben, mit Buchmesse und Lesung ist der Stundenplan gut gefüllt.
Aber für ein Spiegelungsfoto ist immer Zeit :)))).
Schon am Hauptbahnhof ist mit dem extra aufgebauten »Literaturbahnhof« alles auf Buchmesse eingestellt.
Und es geht gleich zum Messegelände!
Die Weitläufigkeit der Anlage mit den Laufbändern wie am Flughafen beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue.
Unübersehbar, wer einer der Stars der Buchmesse ist ...
In Halle 3 (Belletristik Teil 1 von vielen) beginnt mein Rundgang. Und wie immer an Fachtagen ist es noch sehr angenehm. Wenn die Messe erst fürs Publikum geöffnet ist ... siehe unten folgend :))).
Erster Termin: mit meinem Agenten Lars Schultze-Kossack.
Offizielles Foto mit Charles den Tex, Sebastian Fitzek und Nina George.
Mit Jürgen Kehrer und Sandra Lüpkes.
Kurzes Doping - sehr schnell, gut heiß, grauslich bitter.
Besprechung an einem aus Aberglauben noch nicht verratenem Stand - blumige Aussichten :))).
Wiedersehensfreude mit Tomas Friedmann, Chef des Literaturhauses Salzburg, mit dem ich auch schon den einen oder anderen sehr feinen Abend verbracht habe!
Wiedersehen mit meiner lieben Kollegin Christiane Dieckerhoff ...
... und mit Monika Kramp (KBV-Verlag, Kriminalhaus).
Kurze Brennstoffzuführung.
Plauderei mit den aktuellen (2016) Syndikatssprechern Jana Jürß und Daniel Carinsson.
Vorbeigewurstelt an Massenevents wie hier die Buchpräsentation von Wigald Boning.
In Ermangelung eines voll ausgestatteten Tourbusses und angesichts des weit entfernt liegenden Hotels - Umziehen auf der Toilette :)))).
Nächstes Ziel - der Dom ...
... Orientierungspunkt für mein Gesuchtes, das total neue, quasi noch jungfräuliche Stadthaus ...
... in dem die Veranstaltungsreihe LiteraturBahnhof ausnahmsweise stattfinden wird.
Beginnend mit Römer ...
... kurzes ...
... Sightseeing.
Blick über die Braubachstraße - faszinierend, dieser Mix.
60er-Style auf der Neuen Kräme - hat inzwischen eigentlich schon wieder was.
Ebendort die Kuschelecke.
Auf der Hauptwache ...
... woch ich einmal mehr die Architektur bewundere ...
... und mir außerdem eine Laugenbreze als leichtes Pseudoabendessen gönne. Vor einer Lesung geht nichts Schweres. Ich soll es noch bereuen!
Zurück zum Stadthaus ...
... wo unsere Veranstaltung die überhaupt ganz und gar erste in diesem Haus ist!!!
Seelische Unterstützung kommt von (Bloggerin) Corinna Klimek und (Kollegin) Christiane Dieckerhoff.
Organisiert und eingeladen hat PR- und Veranstaltungsmann Lothar Ruske.
Moderatorin ist die wunderbare Miriam Semrau, auch bekannt als Krimimimi.
Den Abend startet Sophie Bonnet.
Und sie kann sich über einen vollen Saal freuen ...
... wie auch Arno Strobel ...
... und Melanie Raabe.
Christian von Dittfurth ist der vierte im Bunde.
Dann folgen meine Wenigkeit ...
... und Jürgen Heimbach.
Liebe Kolleginnen beehren uns - hier Sophie mit Marita Wolff ...
... und Jürgen mit Regina Schlehek.
Nummer sieben: Sunil Mann.
Last, but not least: Frank Goldammer.
Hektik am Büchertisch.
Derweilen herzliche ...
... Umarmungen.
Selfie-Mania im benachbarten Cucina delle Grazie ... - im Bild (v.li.) Jürgen Heimbach, Christiane Dickerhoff, Marita Wolff und Regina Schlehek.
Eine etwas beschwingte Heimfahrt (naja, ohne Unterlage wirkt vergorener Traubensaft eben etwas eigenartig :))) ...
... die bald ins Entrische umschlägt. Denn mitten in der Pampa macht die Straßenbahn Betriebsschluss ...
... entgegen des Fahrplans!!! Und ich muss ewig nach einem Taxi suchen, das mich dann in ein Hotel bringt, das nur bis Mitternacht Rezeption hat. Name des Verlags (hat mich eingebucht) und der meinige funktionieren bei dem elektronischen System nicht, auch nicht meine Kreditkarte. Ich bin kurz vor einem Anfall, als zufällig (wegen eines anderen Problems) der glücklicherweise doch noch anwesende Rezeptionist aus seiner Kemernate herauskommt und mich schlussendlich händisch einbuchen muss; ich HASSE diese Art von Hotel!
Das - nennen wir es einmal euphemistisch so - einfache Frühstück versöhnt mich dann auch nicht wirklich.
Da hilft nur eins: Sightseeing mit ausgiebigem Fußmarsch! Ich fahre zum Hauptfriedhof, den ich noch nicht kenne.
Eine wunderschöne ...
... Parkanlage ...
... stimmt mich wieder fröhlich.
Ein ...
... paar ...
... Eindrücke.
Und ...
... noch ...
... ein paar.
Die ...
... letzten ...
... drei.
Bei der Deutschen Nationalbibliothek.
Spaziergang auf der Eckenheimer Landstraße.
Bobo-Café mit exzellentem Kaffee.
Dann besuche ich erneut die Messe - aber am Samstag ist sie für die Allgemeinheit geöffnet, also schiebt es sich in den Gängen ...
... und bei den Futterstandln haben sich endlose Schlangen gebildet. Ich erledige irgendwie meine zwei Besuche ...
... und flüchte in die Stadt zurück - Konstablerwache; dort ist Markttag!
Schnitzel mit Soße - für mich als Wienerin nicht essbar; Currywurst - nicht so meins.
Obst und Gemüse - ein bissel mager nach dem vorangegangenen Hungertag.
Also dann schon etwas (für mich) ganz Schräges: Belgische Pommes auf Frankfurter Art mit Ketchup, Mayo und Zwiebel :)))))
Abschließendes Sightseeing: Fahrradfuhrpark auf der Zeil.
Ein fanatischer christlicher Prediger, der wie ein Filmstar aussieht und wie ein US-irgendwas-Church-Mann herumbrüllt - Sachen gibt's ...
... derweilen die Konsummaschine brummt und brummt ...
... und im Schatten der Finanztürme eine Demo gegen die Abschaffung des Bargeldes stattfindet.
Alles sehr laut und sehr hektisch - ich flüchte weit vor Termin zum Flughafen.
Und wenn man dann so Zeit hat ... freut man sich über die gelungene Stippvisite, denkt nach und beobachtet; Welterkenntnis N° 1: Um 16.50 Uhr (Wien) starten 7 (!!!) Flugzeuge von Frankfurt am Main gleichzeitig; beeindruckend.
Welterkenntnis N° 2: Im Halbminutentakt landende Flugzeuge sind medidativer als Waschmaschinen ... ups, beinahe hätte ich jetzt meinen Flieger ... :))))
AIEP-Treffen und Lesung Mord am Hellweg von 6. bis 11. Oktober 2016
Beim Flug nach Düsseldorf dunkle Wolken all überall ...
... aber eben dort Parkplatz neben dem Mannschaftsflugzeug des BVB - das kann nur ein gutes Omen für die nächsten Tage sein! :)))
Weiter geht's Richtung Dortmund - der Bahnhof von Duisburg vermittelt mit seinen geklebten Fenstern Armut; verstehe ich nicht in einem Land wie Deutschland.
Schließlich der kleine Regionalzug nach Soest ...
... und das Hotel Katharinenhof in Unna, die Erinnerungen an frühere Hellweg-Reisen, wie etwa an die Recherche für eine Soester Kurzgeschichte oder eine Sex & Crime-Lesung, wecken.
Voller Sightseeing-Begeisterung stürme ich die Treppen zur Innenstadt (im Bild die kath. Katharinenkirche aus den 1930ern, dazu später mehr) ...
... um sofort auf einen heißen Kakao einzukehren - nieselig, ca. 5 Grad.
Dann doch ...
... ein paar ...
... geschwinde ...
... Schnappschüsse (Erklärungen folgen noch).
Auf dem Weg zur Hotelsauna treffe ich dann die ersten lieben Kollegen - und zwar genau so wie beim Treffen 2013 in Oxford Thomas und Ingrid Przybilka :)))).
Nach ausgiebigem Hitzetanken stoße ich zur Gruppe, die sich bereits in der Bar amüsiert (und wie immer zeigen wir dem Personal in weiterer Folge, wie ausdauernd KrimiautorInnen sind :)))).
Doch zuerst noch ein Wiener Dankeschön von mir an Organsiatorin Jutta Motz.
Dann ein ausführliches Abendessen als Grundlage für die Bar - mit im Bild (v.l.v.) Jürgen Ehlers (D), Charles den Tex (NL), Nina George (D), Jens Kramer (D), Tatjana Krus (D), Jim Weikart (USA), Heidi Holzer (USA), Emanuel Ikonomov (BUL), Rubén Varona (KOL), Gisela Lehmer mit Tochter (D), Jutta Motz (CH), Ute Ehlers (D), Ingrid Przybilka (D), Bob Cornwell (GB), Thomas Przybilka (D) und Almuth Heuner (D). Aufmerksame LeserInnen werden bemerken: niemand außer mir aus Österreich ... leider für meine KollegInnen.
Am nächsten Vormittag werden AIEP-Belange diskutiert - was AIEP überhaupt ist? :)))) Siehe die im Aufbau befindliche Homepage von AIEP/IACW.
Heute auch mit dabei unsere japanischen Freunde rund um Ken Matsuzaka (im Bild mit Charles den Tex li.) ...
... und Reinhard Jahn, mit dem ich mir ein Fotoduell liefere :)).
In der Mittagspause ein paar zaghafte Sonnenstrahlen!!!
Am Nachmittag folgt der ungemein spannende Vortrag »Sizing the Piracy Universe - The black market of books« über die Schweinerei des illegalen Downloads ...
Anschließend gibt es zur Entspannung eine Stadtführung. Und gleich zu Beginn erfahren wir, dass das Symboltier von Unna der Esel ist - wichtig im Streit zwischen Nationalsozialisten und katholischen Bürgern der Stadt über den Neubau einer Kirche, den die Bürger gewonnen haben.
Und geheimnisvollerweise prangte bei der Eröffnung der Katharinenkirche ein Relief am Turm, das den Streit darstellt ...
... und seitdem ein Wahrzeichen von Unna ist.
Und auf einmal fällt mir auf, dass überall in der Stadt bunte Esel herumstehen :))).
Die Stadtmauer.
Gruppenfoto MIT Wienerin :)))).
Der Beginn ...
... des Nikolaiviertels ...
... einem der touristischen Highlights von Unna.
Dort steht ein Haus, das von seinem Besitzer komplett abgetragen, original restauriert und wieder aufgestellt wurde.
Und zwar auch mit Lehm-Stroh-Ziegeln (sensationelles Raumklima) ...
... und Nägeln aus Holz!!!
Ebendort befindet sich weiters neben diesem netten Sinnspruch ...
... die Heimstätte des Westfälischen Kulturbüros, das das wunderbare Festival Mord am Hellweg organisiert.
Wir wandern weiter zur evangelischen Stadtkirche mit Baubeginn 1322.
Faszinierend hier der Unterschied zwischen »altem« ...
... und »neuem« Teil.
Ein Stadtmodell bringt uns Unna aus dem 19. Jht. näher - ich habe förmlich die Fuhrwerke gesehen :)))
Unter einem Laubengang (eingefordert vom Kommandanten der britischen Besatzer als Gegenleistung für den Wiederaufbau, weil er so ein Fan von Münster war :))) geht es weiter ...
... zum Marktplatz. Dort steht ein Haus ...
... aus dem 16. Jht., dessen Besitzer verewigt hat ...
... was er als Calvinist (Figur links) von den Lutheranern und Katholiken hält (Figuren rechts in einer sexuellen Umarmung) :))).
Zum Abschluss noch einmal die hübsche Eselgeschichte.
Jetzt freuen wir uns auf westfälisches Abendessen im Gasthaus Agethen.
Dort besucht uns Sigrun Krauß vom Westfälischen Kulturbüro, die hauptverantwortlich für das Festival Mord am Hellweg ist, bei dem wir dankenswerterweise noch einen Einsatz haben!!
Das Unterhaltungshighlight des Abends: »Taubenschiss« (Korn mit Salami und Senf).
Und was machen gstandene Krimiautoren abschließend? Sie versumpfen in der Hotelbar :)) - neu mit dabei (Bald)Vortragende Eva Waiblinger (neben mir).
Am nächsten Tag erleben wir einen Zeitsprung ...
... sitzen ein weiteres Mal ...
... und ruhen. Also zumindest die Frau Naber, die böserweise das Referat von Lydia Benecke schwänzt. Aber ich habe ihre wirklich empfehlenswerten (!!!) Vorträge über Psychopathen im Alltag und das Böse bereits auf Criminalen gehört und ich muss am Abend in Form sein ...
Und dann endlich (nach mühsamer Verkostung, denn mit TROCKENEM Weißwein meinen Deutsche nicht das gleiche wie wir Österreicher) ein gutes Glas Wein.
Zur Belohnung gibt es außerdem einen wirklich exzellenten Mitternachtssnack (für mich Fischfrikadellen).
Der Kaiserschmarren allerdings ist das einzige Gericht, das noch verbesserungsfähig wäre - bei weitem nicht flauschig genug. Trotzdem kann ich die Rohrmeisterei nur empfehlen!!!
Im Hotel treffen wir dann u. a. noch die lieben Kollegen Thomas Hoeps und Peter Gerdes, die ihrerseits von Leseeinsätzen zurückgekommen sind - aber an diesem Abend muss ich w. o. geben ...
Der nächste Tag gehört dem Zollverein in Essen - seines Zeichen stillgelegte Zeche und Weltkulturerbe.
Und geile Industriearchitektur!!!
Ich freue mich außerdem, meinen lieben Uwe Kletzing wiederzusehen, den Mann von Almuth Heuner.
Toller Guide ...
... tolle Führung ...
... zu viel für diesen Rahmen; einfach selber besuchen und staunen.
Aber vom Dach muss ich schon noch berichten, denn da sieht man direkt ...
... zum Stadion von Schalke 04 - für die Fußballtouristin in mir sehr wesentlich!!! :)
Und vom Essen in der Kantine Butterzeit, denn da schmeckt der (spezielle) Erdäpfelsalat fast so gut wie bei meiner Mutter - hm, haben wir Ruhrpottvorfahren???
Der Nachmittag gehört wieder der Fortbildung. Dieses Mal erklärt uns ...
... Zoologin Eva Waiblinger (CH) ...
... u. a. wie wir den perfekten Mord begehen, indem wir das Immunsystem kollabieren lassen :))).
Am nächsten Tag (Montag) müssen sich ein paar von uns verabschieden ...
... deswegen wird es festlich ...
... wir gönnen uns ein gutes Buffet. Und eine der Kellnerinnen kann ich davon überzeugen, mit Ingrid Przybilka, die den gleichen Weingeschmack wie ich hat, und mit mir ...
... eine Verkostung zu machen - der Abend ist gerettet!! :)
Schließlich begrüßen uns Ralf und Monika offiziell mit einem Glas Sekt - im Rauchersalon!!! Ja, ja, Rheinland-Pfalz ist ein gallisches Dorf ...
... zum Vortrag von Alexander Krützfeld (Mitte) zum Thema Deep Net und Dark Net; extrem spannend. Einen Beitrag liefert auch Roland van Wanrooy (li.).
Abschließendes Gruppenfoto.
Den Abend verbringen wir schließlich im Restaurant des Krimihotels ...
... bei einem feierlichen Menü ...
... mit wirklich sensationellem Essen; ABSOLUT empfehlenswert!!!!
Der große Verabschiedungsreigen - es wird wahrlich über die Maßen geherzt! Ich bin zwar, wie alle anderen, totmüde, will aber, wie alle anderen, einfach nicht wirklich gehen ... irgendwann gewinnt der Körper.
Zweite Runde Winke-Winke in Allerherrgottsfrühe.
Dann beginnt die lange, lange Heimfahrt.
Der Nebel passt zur Wehmut - die lieben KollegInnen aus aller Herren Länder sieht man noch seltener als die österreichischen oder gesamtdeutschsprachigen. Aber - ich hab's noch nicht verraten :))) - sie kommen 2017 alle zu mir! Nach Wien! Denn da werde ich den Kongress organisieren ...
Eine schöne Aussicht :)))).
Und so kann ich mich unbeschwert auf meine Lieben daheim und auf die Frankfurter Buchmesse in zwei Wochen freuen! So fein war's ...
Schiffs-LESE-Reise von 25. Juni bis 10. Juli 2016
Liebe Menschen, 16 Tage, über 4000 Flusskilometer, 7 Länder und Milliarden von Eindrücken ergeben 1778 Fotos ... und selbst ich als Reisetagebuchjunkie bin überfordert, alles detailliert zu erzählen :)) Deshalb hier folgend nur 67 Impressionen. Viel Spaß! :)))) PS: Der Hintergrund hier ist der Gellertberg in Budapest.
Mein Mann Robert und ich kommen am 2. Tag der Reise, in Wien, an Bord der »a-rosa mia« und treffen eine alte Bekannte: Bärbel, die die Schiffahrt Passau-Donaudelta-Passau auch schon vor zwei Jahren gemacht hat, wo wir einander kennengelernt haben. Die Freude ist groß! :))
Das Sonnendeck - der zweithäufigste Ausblick, denn am meisten halte ich mich am Achterdeck auf; hier die Ausfahrt von Wien Richtung Kraftwerk Freudenau vorbei am buddhistischen Tempel.
Erste Hauptbeschäftigung an Bord: essen; hier der Obst- und Gemüsekunstschnitzer am Werk!
Zweite Hauptbeschäftigung: lesen; hier ein historischer Roman, ein paar weitere dicke Wälzer folgen :)).
Dritte Hauptbeschäftigung: Sightseeing; hier die kleine Stadt Mohács/Ungarn.
Das Haus der Nationalversammlung in Belgrad/Serbien.
Impression aus Belgrad.
Die Statue des Dakerkönigs Decebalus im Naturpark Eisernes Tor - sie ist mit 55 m die höchste Felsskulptur Europas.
Blick aus dem Kabinenfenster: Manchmal haben wir ziemlich raue See ... ähm, natürlich Donau :)), so auch am ersten reinen Flusstag, an dem zugleich ...
... mein erster Leseeinsatz stattfindet, zu meiner Freude vor vollem Haus! Fünf sind es ingesamt, und so habe ich beschlossen ...
... aus allen bisherigen 4 Mayer & Katz-Bänden zu lesen sowie zum Abschluss am 5. Tag aus der Anthologie »Wiener Seele«.
Einer von vielen verzaubernden Sonnenuntergängen.
Entzückende Flora in Rousse/Bulgarien.
Das Felsenkloster von Ivanovo bei Rousse.
Mit so einem Ausblick lässt es sich leben :)).
Die Fürbitt- und Dankeskultur.
Die grandiose Landschaft, in der sich das Felsenkloster von Basarbovo befindet (bei Rousse).
Es ist für seine exzellent erhaltenen Malereien bekannt.
In der Innenstadt von Rousse.
Wir sind zum zweiten Mal hier und fühlen uns neuerlich wie daheim - eine sehr angenehme Stadt.
Wieder Flusstag - wieder Lesung :)))).
Wieder Sonnenuntergang :)))).
Am achten Tag der Schiffsreise (für uns am 7. Tag) wird es ernst: Wir erreichen die endlose Ebene des Donaudeltas. Jedes Jahr schiebt die Donau so viel Material ins Schwarze Meer, dass bis zu vierzig Meter neues Land entsteht. Und das Biosphärenreservat zwischen Ukraine, Moldawien und Rumänien ist ein Paradies für Flora und Fauna.
Der Leuchtturm von Sulina/Rumänien, bei dem sich der offizielle Nullmeter der Donau befindet.
Blick Richtung Schwarzes Meer, wohin sich die echt großen Pötter dampfen ...
Sich bräunende Lady und äsende Kühe friedlich am Strand von Sulina am Schwarzen Meer vereint :)).
Eine der vier (!!!) Kirchen von Sulina, des letzten Ortes auf rumänischem Gebiet vor dem offenen Schwarzen Meer, der aber bloß rund 3600 Einwohner hat.
Ich unter Trauerweide - einem meiner Lieblingsbäume :))) Man sieht sie bei uns schon so selten ...
Geruhsamer Blick von Sulinas Hafen auf die Donau - der Ort ist nur per Schiff erreichbar!
Bootsfahrt im ältesten Teil des Delta ...
... mit Sumpfdotterblumen und Seerosen (dieses Mal leider keinen Pelikanen und Flamingos, beim ersten Mal durfte ich sie sehen :))) ...
... und örtlichem Rotwein ganz nach meinem Geschmack: staubtrocken!!!
Die Moschee von Tulcea/Rumänien, das bereits wieder ein Stückchen stromaufwärts liegt und von dem aus man die Bootsfahrten ins Delta unternimmt.
Abendstimmung im Hafen - ansonsten ist das Städtchen, nun ja, sagen wir einmal, zum Gebrauch errichtet :))).
Es geht zurück ...
Ach ja - eine der wichtigsten Nebenbeschäftigungen: den Luxuskörper kunstgerecht und tuchbeschützt bräunen :)))).
Giurgiu/Rumänien: Von hier aus gehen die Ausflüge nach Bukarest ab (haben wir bereits vor zwei Jahren gesehen); und es war zu Beginn die Endstation des Orientexpress - viel mehr gibt es zu dieser Stadt nicht zu sagen bzw. von ihr zu zeigen :))).
Einer der schönen Abenden mit den einzigen Österreichern außer uns an Bord (außerdem zwei Schweizer, zwei Polen und der Rest Deutsche) - noch dazu kommen sie aus meiner Geburtsgegend St. Pölten! Ein virtuelles Winken an (v.l.) Angela Hollensteiner, Remigius, Stefan und Ilse Sodek, Maria Sodek und Pepi Hollensteiner!
Wieder eine Lesung vorbei - und wieder mein Belohnungsgetränk, ein Campari-Orange :)).
Im Kloster Krusedol unweit von Novi Sad/Serbien.
In der Stadt Novi Sad selbst ...
... die mein Mann und ich wirklich gern mögen; jedes Mal versumpfen wir dort :)).
Wieder einmal ein Sonnenuntergang - es MUSS sein!
Angela ist mit »Marathonduell« schon fast fertig - als ehemalige Läuferin amüsiert sie sich doppelt und dreifach.
Das Parlamentsgebäude von Budapest/Ungarn.
In einem der Thermalbäder von Budapest, namentlich Széchenyi.
In der Burg Vajdahunyad (19. Jht., Museen) im Stadtwald.
Ach ja - die zweite wichtige Nebenbeschäftigung - Fußball-EM-Schauen :)) - hier Deutschland gegen Frankreich ...
Im mittlerweile entzückend renovierten Bratislava/Slowakei.
Man kann sich stundenlang in den engen Gassen herumtreiben.
Auf der Burg.
Lauschige Ecke unterhalb der Burg.
Regen in Krems/Stein - wir sind wieder in Österreich! Aber für mich scheint die Sonne, denn ...
... meine liebe Freundin Michaela Bokon von der Thalia-Filiale W3 in Wien schafft es (Danke!!!!), mir ein Paket mit Büchern zum Kurzaufenthalt liefern zu lassen! Warum? Nun, ich habe bei den Lesungen mein ganzes Kontigent verkauft und die lieben Gäste haben nachbestellt!!!! :))))
Weiter geht's heimatlich - Dürnstein.
Das Stift Melk.
Das schöne alte Ybbs.
Das letzte Mal ein Luxusabendessen - man wird auf diesen Schiffen gemästet: bestes Frühstück, Mittagessen, Abendessen, und dazwischen Kaffeejause. Und alles dermaßen gut gekocht, dass man einfach nur gierig werden kann.
Deshalb habe ich auch jeden Tag um 8 Uhr früh beim Yoga mitgemacht!!!! :)) Naja, der eine oder andere Deka an Körpergewicht ist leider trotzdem dazugekommen ...
Das letzte Mal ein traumhafter Sonnenuntergang - ihm und Linz entgegen, das wir leider nicht sehen.
Am nächsten Tag endet die Fahrt in Engelhardtszell/Österreich - hier die Dorfkirche. Ja, DORF :)))
a-rosa hat sich hier eingenistet, weil wohl die Hafengebühr geringer als im ca. 15 km entfernten Passau ist :))).
Aber eine Sehenswürdigkeit gibt es dort - das Stift Engelszell.
Aber wir stranden nicht in dieser ländlichen Idylle - man bringt uns per Bus nach Passau/Deutschland; hier wir vor dem Dom.
Wir genießen die engen Gassen ...
... und wunderbaren Plätze.
Und sind wehmütig! Viel zu schnell ist die Fahrt wieder vorbeigegangen. Ich werde mich gleich für die nächste Schiffs-LESE-Reise anmelden ... :)))
Finissage in der Galerie KRAS am 21. Juni 2016
Die Galerie KRAS im 6. Wr. Gemeindebezirk (Stumpergasse 16) hat mir eine Art vorgezogene Finissage, also ein Privatissimum ermöglicht, weil ich bei der offiziellen bereits auf einer Lesereise bin. Wir sind mit Prosecco in launiger Sommerstimmung :) - (v.l.) ein Sammler, die beiden Galeriebetreiberinnen Ela Szczepaniak und Judith Grosser, Andreas Schornböck von der Genussbuchhandlung Lies und genieß sowie mein lieber Freund Thomas Schmidt.
Mein Kollege Klaus Joachim Keller, der ja ebenfalls ausstellt, hat sich mir angeschlossen.
Liebe Freunde kommen - hier Bernhard Neubauer und Edith Geurtsen.
Michaela Kieslinger und ihre Freundin Christine.
Mein lieber Bekannter Michael Tatzber, der gleich gute Ideen zum Vermarkten hat :)).
Und Miriam Fischer mit ihrem Freund Martin.
Die Bilder werden außerordentlich intensiv diskutiert. Und manche geben geben laustark ...
... ihrer Begeisterung Ausdruck :)).
Mit meinem Mann Robert.
Und der Prosecco fließt nur so ... im Bild links meine inzwischen eingetroffene Freundin Andrea Bramberger.
Ebenfalls unter den späteren Gästen Brigitte Obwiekin-Herdin und Norbert Doubek.
Und alle bekommen natürlich eine ausführliche Einführung, denn es ist nicht jedem klar, dass die Bilder völlig ohne Trickserei entstanden sin ...
Zu später Stunde stößt dann auch noch mein Freund Charly Schneller dazu, der als Buchdrucker gleich von einem schönen Katalog schwärmt :)).
Ela hält mit uns bis zu später Stunde aus ...
... doch dann heißt es, Abschied zu nehmen. So schön war meine erste Ausstellung in einer Galerie!
Und hier noch einmal die Bilder, die bei dieser Gelegenheit ausgestellt worden sind - Karlskirche, Auer-Welspark, Zweierlinie, Burgtheater, Äußere Mariahilferstraße und Autodrom sowie ...
... Kunsthistorisches Museum, Hofburg und Donaustädter Brücke; alles hier nachzuschauen.
Vernissage in der Galerie KRAS am 6. Juni 2016
Die Galerie KRAS im 6. Wr. Gemeindebezirk (Stumpergasse 16) lädt zur Vernissage von drei KünstlerInnen ...
Aber zum Glück stehen mir liebe Menschen bei - hier meine Uraltfreude Susanne Gebhart-Siebert und Markus Siebert.
Meine Mutter Brigitta Naber im Gespräch mit meinem »Buddy« Oliver Kaiser.
Der Lebensgefährte meiner Mutter, Heinz Fromm, mit Johanna König, Chief der BIZ-Ladies - eine Vereinigung, der ich schon viele tolle Kontakte verdanke.
Mit dabei auch meine ganz liebe Kollegin von den Mörderischen Schwestern, Krimiexpertin Eleonore Biber.
Ein freudiges Wiedersehen nach Jahren: Malerin und Musikerin Eleonore Petzel war, wie ich, Teil des künstlerischen »Weiberstammtisches«, der vor rund 10 Jahren z. B. die Ladies' Night im Kosmos-Theater veranstaltet hat.
Und es ist mir auch eine Freude, dass Andreas Schornböck von der Genussbuchhandlung Lies und genieß mit Beistand leistet :)))).
Dann wird es ernst! Die Malerin (auf Wunsch o. N.), der Maler Klaus Joachim Keller (kariertes Hemd, im Eck) und ich werden sehr charmant von den beiden Galerieleiterinnen ...
... Judith Grosser und Ela Szczepaniak vorgestellt.
Die ...
... Gäste ...
... lauschen ...
... ganz ...
... angetan.
Ich umarme beglückt meinen Mann Robert :)))).
Das Begrüßen geht weiter - meine liebe alte Freundin Charlotte Rösener (re.) mit Freundin Andrea Mossböck.
Die fröhliche Judith mit ihrem Lebensgefährten Rainer Holzfeind.
Gruppenfoto mit Hintergrund: Meine Freundin Susanne, die bei den Volkshochschulen arbeitet, kennt zu meinem Erstaunen Judith, da diese Kursleiterin bei ihr ist! Und Eleonore und Judith plaudern über eine etwaige Zusammenarbeit ... :)))
Und noch ein lieber später Gast: Jasmin Ebraheim.
Drinnen wird geplaudert und geplaudert ...
... draußen wird geplaudert und geplaudert.
Ein Abschiedsfoto mit meiner Mutter, der ich für die Unterstützung in all den Jahren hier und nun einmal so richtig offiziell danken möchte! :)))
Die (ohnehin spät einsetzende) Dämmerung macht sich breit ...
... aber wir geben nicht klein bei und feiern und feiern!
Und immer wieder heißt es: Schau! Dieses Bild!
Es war beglückend, so viele positive Stimmen zu meinen Bildern zu vernehmen. Es ist schön, sozusagen erkannt zu werden. Wie einer der Besucher sagte: Du schaust hin, dann noch einmal und noch einmal, und jedes Mal entdecke ich ein weiteres Detail. Die Bilder erzählen. - Danke!!
Zum Abschluss noch ein Blödelfoto :)))))
Festival »A Mörda Frühling« am 14. Mai 2016
Tatort: das Schauspielhaus im 9. Wr. Gemeindebezirk.
Täter: eine beträchtliche Auswahl der Österreichischen KrimiautorInnen - hier erst 13 von insgesamt 21.
Und auf diesem Stuhl wird ein Lesemarathon von 7 1/2 Stunden stattfinden!
Die Tore sind noch nicht einmal geöffnet - und schon werden Bücher gekauft!
Ich habe nicht damit gerechnet, dass sich der Saal beim Beginn um 16 Uhr bereits fast zur Gänze füllt!
Unser lieber Kollege (und Vorstandsmitglied) Gerry Loibelsberger ist der erste von dreien, die uns anderen anmoderieren.
Den Reigen startet Eva Rossmann ...
... gefolgt von Constanze Dennig ...
... und Sylvia Grünberger.
Der Büchertisch von der Buchhandlung Morawa wird gestürmt.
Wir AutorInnen genießen derweilen den frühlingshaften Nachmittag - im Bild (v.l.) Thomas Schrems, Manfred Baumann (Rücken), Joe Fischler, Krimiexperte Richard Donnenberg, Franz Zeller (Rücken) und Günther Zäuner.
Die zweite Runde moderiert Reinhard Badegruber an.
Weiter geht's mit Helga Anderle ...
... Günter Neuwirth ...
... und Claudia Rossbacher.
Das macht Freude :)))).
Unsere Obfrau Eva Holzmair ist die dritte Moderatorin.
Und die dritte Runde startet Klaudia Blasl ...
... gefolgt von Herbert Dutzler ...
... und Franz Zeller.
Ja, und manchmal signieren auch Autoren für Autoren :))) - hier Franz Zeller für Manfred Baumann; im Hintergrund: Joe Fischler und Herbert Dutzler.
Vierte Runde mit Petra Gungl ...
... Eva Holzmair ...
... und Gerry Loibelsberger.
Vor der fünften Runde mache ich mich mit meinem Sitznachbarn bekannt - nicht vollkommen uneigennützig, denn ich benötige jemanden, der dann mich bei meiner Lesung fotografiert. Doch wie meistens ist so eine spontane Plauderei sehr spannend, denn der junge Mann neben mir (erst knapp 14 J.) schreibt wie ein Wilder und will Schriftsteller werden. Da gibt es natürlich genügend zu bereden :))).
Der erste in diesem Block: Manfred Baumann.
Ihm folgt Joe Fischler, der ein T-Shirt mit dem Konterfei seiner Hauptfigur ins Publikum wirft - weil er das schon immer einmal so wie die Rockstars machen wollte :))).
Dann darf ich aus »Flamencopassion« lesen.
Der gute Buchverkauf hällt an ...
... und das Publikum größtenteils durch - immerhin haben wir jetzt bereits fast halb Zehn am Abend!!!
Sechste Runde: Andreas Gruber ...
... Günther Zäuner ...
... und Roman Klementovic.
Zur siebenten und letzten Runde (und nach meiner Lesung) darf ich mir ein Achterl gönnen :)).
Edith Kneifl ...
... Beate Maxian ...
... und Theresa Prammer.
Danach entern wir das Nebenlokal (ehemals Kantine) ...
... wo wir noch das Voting des Eurovision-Songcontest mitbekommen - JA!!!! Gegen solche Konkurrenz mussten wir antreten!
Aber wir Übriggebliebenen - Thomas Schrems, Roman Klementovic, Joe Fischler ...
... Günther Zäuner, Reinhard Badegruber.
... Gerry Loibelsberger, Sylvia Grünberger ...
... sowie Edith Kneifl und ich - sind uns einig, dass wir diese Herausforderung mit Bravour gemeistert haben!
Und so endet eine tolle Marathon-Leseveranstaltung in einer tollen Marathon-Weizenbiernacht :)))).
Präsentation der Anthologie »Tatort Hofburg« am 3. Mai 2016
Wie so oft strömen wir in die Thalia-Filiale W3 im 3. Wr. Gemeindebezirk.
Star des Abends: die Anthologie »Tatort Hofburg« aus dem Hause Falter Verlag - die 11. ihrer Art!!!
Honorige Gäste finden sich ein - wie etwa Krimiexpertin Eleonore Biber ...
... oder Martina Meyer und Gerhard Körmer von der Stadtbücherei Seyring sowie Andreas Schornböck von der Buchhandlung Lies und genieß.
Die Anthologie-Serie hat mittlerweile eine sehr große Fangemeinde.
Ich darf den Lesereigen mit meiner Geschichte Das Attentat beginnen.
Es folgen Constanze Dennig ...
... Andreas Pittler ...
... Raoul Biltgen ...
... Günter Neuwirth ...
... Sylvia Treudl ...
... Peter Wehle ...
... Theresa Prammer ...
... und Herausgeberin Edith Kneifl.
Edith hat gemeinsam mit Falter-Dame Susanne Schwameis (fotoscheu) die Serie erfunden, bei der ich bereits 5 Mal im Einsatz sein durfte! Und ich bin von dieser Präsentation begeistert - alle haben wirklich gut gelesen und es war ein sehr abwechslungsreicher Abend!
Danach gibt's wunderbare Brötchen ...
... gute Plaudereien bei gutem Wein ...
... und ein Wiedersehen mit alten Freunden - im Bild Christa Urbanek.
Edith Kneifl, Susanne Schwameis (hinten Mitte - doch einmal erwischt :))), Constanze Dennig und Freunde ...
... sowie Raoul Biltgen und ich feiern den gelungenen Abend dann noch nach.
Criminale in Marburg von 19. bis 24. April 2016
Ausnahmsweise bin ich mit dem Auto unterwegs - Sylvia Grünberger und ich haben beschlossen, die Anreise zum Sightseeing zu nützen.
Und noch einmal ausnahmsweise muss ich - speziell für die deutschen KollegInnen :)) - die wunderbaren Raststätten auf Österreichs Autobahnen erwähnen ...
... mit Fischbuffet ...
... Kuchenträumen ...
... und schönen Aussichten.
Wir wissen nicht, was auf uns zukommt ...
Grenzübergang nach Deutschland - vibrierende, gefahrenvolle Bässe ...
... ein glasstählernes Ding unter sengender Hitze ...
... und dann ereilt es uns: Pressfleisch mit Kunstkäse, das Topangebot des Tages (Hühnercordonbleu genannt).
Faszinierend auch, dass direkt nach der Grenze die Staus der LKW beginnen - hier auf diesem Bild ist links am Horizont noch immer kein Ende.
Am späten Nachmittag erreichen wir endlich unser erstes Ziel: Aschaffenburg; im Bild der Eingang zur Innenstadt, die Sandkirche aus dem 15. Jht.
Die Fußgängerzone lockt mit schönen Häusern - Einkaufsparadies für rund 68.000 EW.
Das Schokoladenhaus von »Leysieffer«.
Die Stiftskirche aus dem 10. Jht.
Fachwerk, Fachwerk - ein Traum fürs Auge.
Das Schloss Johannisburg aus dem 17. Jht. - das Wahrzeichen der Stadt.
Hier über allen Hügeln herrschten einst die Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe ...
... mit grandiosem Blick auf den Main.
Zum Abschluss noch der Park Schöntal ...
... wo uns ein traumhafter Hain ...
... aus lauter Magnolien begeistert.
Das Abendessen bei einem Italiener mit Scampi und Carpaccio ist nach dem Raststättenetwas eine Wohltat :)).
Am nächsten Tag ist es nur mehr ein Sprung von eineinhalb Stunden nach Marburg. Ich bin gespannt, was ich wiedererkennen werde nach all den Jahren, denn ich war hier einmal im Jahr 2004 auf Lesereisestation - siehe Galerie 2004.
Und als erstes checken wir natürlich im Criminale-Büro im Criminale-Hotel ein - noch herrscht Ruhe.
Ich drehe gleich einmal eine Runde - und bestaune direkt bei meinem Hotel die Elisabethkirche aus dem 13. Jht.
Am Eingang zur historischen Innenstadt begegne ich dem ersten Kollegen - Günter Neuwirth aus Graz!
Die Sonne verführt zu einer Kaffeepause - war übrigens extrem guter Espresso.
Bergan über den Steinweg in die Altstadt - Marburg ist quasi auf zwei bis vier Ebenen angelegt, je nach Zählweise. Ich kann nur sagen, man trainiert. Die rund 73.000 EW müssen sehr fit sein :))
Ein ...
... paar ...
... Häuseransichten.
Der böse Wolf und die sieben Geißlein - denn die Universitätsstadt Marburg ist auch Gebrüder Grimm-Stadt.
Und noch immer geht es bergan ...
... enge Gässchen ...
... viele, viele Straßencafés ...
... und verschwiegene Plätzchen.
Die Alte Universitätskirche (13. Jht.) verzaubert mich ...
... mit ihrem evangelischen Interieur, das die Besonderheit von verglasten Logen aufweist.
Direkt im Anschluss die daran angepasste mächtige Alte Universität aus dem 19. Jht.
In der Nähe meines Hotels mache ich DIE Entdeckung ...
... den besten, weil frischesten Döner-Laden seit langem; wird mein Stammbeisl :)).
Sylvia gönnt sich am Weg zum Criminale-Hotel lieber wieder etwas Süßes - ja, Geschmäcker sind verschieden :)).
Dort herrscht schon heiteres Reihumbegrüßen - im Bild Cornelia Kuhnert, Elke Pistor, Kathrin Heinrichs, Ralf und Monika Kramp, die Przibilkas und viele mehr. Die Betriebsamkeit freut uns, denn sie bedeutet ...
... dass wir nicht alleine dasitzen werden, beim Pub-Quiz, das Sylvia und ich zum zweiten Mal nach Büsum durchführen dürfen.
Und brav rätseln dann über 30 Krimiexperten über meine Fragen zu Christie & Co.
Nach knapp zwei Stunden stehen die drei Siegergruppen fest: (v.l.). Peter Godazgar, Kathrin Heinrichs, Ralf Kramp und Tatjana Kruse alias »Halb 8« (1. Platz), davor Sylvia, daneben ich, dann Angela Eßer (li.vo.), Beate Maxian (re.vo.), Almuth Heuner (in Rot), Uwe Kletzing (re. außen) und Ursula Schmid-Spreer (daneben) alias ...... (2. Platz) sowie Nina Schindler (vorne Mitte), Cornelia Kuhnert (neben mir) und die beiden Przibilkas (neben Rot) alias ..... (3. Platz).
Danach gönne ich mir einen Entspannungsdrink mit Erwin Kohl und Oliver Buslau.
Abendstimmung über Marburg.
Gesehn von der evangelischen Kirche aus ...
... in der zahlreiches Publikum der Quasi-Eröffnung der Criminale harrt.
Und es beginnt schräg - Krimimusik, auf der Orgel gespielt.
Den Auftakt macht Moderator und Syndikats-Godfather Jürgen Alberts mit Kollege Jörg Schmitt-Killian sowie den zwei »offiziellen« Damen Kristen Fründt und Kerstin Weinbach.
Andreas Gruber und seine Frau lauschen andächtig.
Jürgen Alberts mit den beiden Spendenempfängerinnen (Kinder- und Flüchtlingsprojekte) - denn es handelt sich um eine Benefizlesung ...
... und zwar von Erfolgskollegin Elisabeth Herrmann.
Der äußerst ...
... romantische ...
... Weg ins Criminale-Hotel.
Ralf Kramp gibt das Moto des Abends aus :))).
Andreas Izquierdo mit einer mir unbekannten Kollegin und Rainer Wittkamp ...
... sind nur drei von ca. 50 KollegInnen, die bereits am ersten Tag, dem Mittwoch, angereist sind.
Noch schaut die Bar locker gefüllt aus, das wird sich bald massiv ändern! - Übrigens haben wir der Queen zum 90er ein Ständchen gesungen; zu sehen auf Facebook; viel Spaß :))
Und wir haben ausnahmsweise einen feinen Raucherplatz: überdachte Terrasse mit Heizschwammerln :))) - im Bild u. a. Monika und Ralf Kramp sowie Susanne Kliem.
Der nächste Tag bezaubert - entgegen der Vorhersage - mit traumhaftem Wetter.
Ich begebe mich zwar ins Criminale-Hotel, um zu sehen, ob ich mir zusätzlich zu den gebuchten Fortbildungsterminen, noch einen Vortrag anhöre (die vielen Zettel auf dieser Pinnwand zeigen das große Angebot) ...
... doch mache ich dann lieber mit meinem Tiroler Kollegen Joe Fischler einen sonnigen Kaffeeplausch auf dem Marktplatz.
Mit so einem Ausblick lässt es sich leben :)).
Das schöne Wetter kommt auch den KollegInnen beim Special »Stadtlesungen« zugute - dabei sitzen sie vor Geschäften und lesen, die Leute bleiben stehen und lauschen; im Bild Susanne Kliem.
Der Nachmittag gehört dann doch der Fortbildung - ein Vortrag von Stephan Harbort zum Thema Serienmörder.
Im Pausenbereich - mittlerweile sind schon über 100 KollegInnen angereist; im Bildvordergrund Nadine Buranaseda und Sunnil Mann.
Am Abend gäbe es zwar Anthologie-Lesungen, aber ich verplaudere mich - hier mit Frank Goldammer und Günter Neuwirth.
Es kommen immer mehr dazu - hier Günter im Gespräch mit Veit Bronnenmayer sowie mein Wiener Kollege Günther Zäuner, der stets mit der Videokamera bewaffnet ist und die ganze Criminale dokumentiert.
Mit Kollege Christoph Ernst.
Die Criminale-Bar ist bereits entschieden voller :))).
Ein Teil der beeindruckend großen Österreicher-Gruppe mit Oskar Feifar, Günter Neuwirth, Claudia Rossbacher, Theresa Prammer; der große Bärtige im Hintergrund :)) mein Agent Lars Schultze-Kossack. // Und der Rest dieser Nacht wird verschwiegen :)))
Am nächsten Tag sieht man auch schon anhand des Krimiregals, dass bereits viele KollegInnen da sind - ich stelle meine »Flamencopassion« dazu.
Zu Mittag erfolgt ein geheimnisvoller Aufmarsch von KrimiautorInnen auf dem Marktplatz ... Grund: Wir veranstalten einen Flashmob!!
Danach brauchen wir Erholung bei einem Kaffee - und wenn wir ausschwärmen, hat außer uns niemand mehr Platz in den Schanigärten :)) - mit im Bild alles Krimikollegen u.a. Richard Lifka, Iris Leister (Mitte) und Sabina Altermatt.
Sabina Altermatt und Brigitte Glaser - wie die meisten von uns ohne Getränk. Das Service war etwas überfordert ... :)).
Dann geht's zum Restaurant Auflauf ...
... wo der Gmeiner-Verlag wieder seine AutorInnen zum Essen einlädt; im Vordergrund Jürgen Schmid vom Kriminetz, unter dem Bild Frank Goldammer, am rechten Tisch mit gemusterter Bluse Programmchefin Claudia Senghaas.
Gmeiner hat auch den Nachmittagsausflug zum Landgrafenschloss organisiert - Bildmitte Josef Preyer, rechts Gabriele Keiser.
Da lerne ich auch die liebe Kollegin Maren Graf kennen :)).
Der Schlosspark ...
... ist ein ...
... Traum!
Doch eigentlich ...
... erhalten wir eine Führung ...
... durch die Kasematten, die ehemaligen Verteidigungsanlagen.
Übrigens ist das Schloss inzwischen Teil der Universität - StudentInnen wohnen hier ... könnte mir auch gefallen :)).
Aber nicht nur - die Kasematten sind das Winterquartier von Tausenden Fledermäusen; natürlich geschützt.
Das ehemalige Lochgefängnis für die pöbelige Allgemeinheit ...
... jetzt wohnt im Dachgeschoß dieses Seiten-gebäudes ein Professor der Uni - so ändern sich die Zeiten :)).
Am Abend geht es in die Stadtbücherei Marburg ...
... wo zahlreiches Publikum auf ganz besondere KolegInnen wartet, nämlich auf die Friedrich-Glauser-Nominierten ...
... Clara Weiss (»Milchsblut«, Debüt) ...
... Iris Leister (»Der Hias«, Kurzgeschichte) ...
... Benjamin Cors (»Strandgut«, Debüt) ...
... und mein lieber österreichischer Kollege Andreas Gruber (»Todesurteil«, Roman).
An diesem Abend entere ich übrigens nur für ein Bier die Bar und gehe dann vor (!!!) Mitternacht schlafen - ich benötige Erholung vor dem grande finale am Samstag :))
Am nächsten Tag endlich (???) der schon ewig angekündigte Regen - kein Problem ...
... denn am Programm stehen lauter Indoorpunkte. Beginn macht am Vormittag die obligate Vollversammlung unseres Vereins, bei der mein Grazer Kollege Günter Neuwirth ...
... die Criminale 2017 in Graz vorstellt; endlich einmal keine lange Anreise :))).
Am Nachmittag besuche ich ausnahmsweise nicht das Fußballspiel des FC Criminale, und zwar nicht wegen der über uns hereinbrechenden Kälte (ein wahrer Fußballfan hält das aus!!!), sondern weil ich unbedingt den Vortrag von Profiler Axel Petermann hören möchte.
Am Abend ertönt im Criminale-Hotel dann plötzlich Dudelsackmusik ...
Die Nominierten für den Friedrich Glauser- und den Hans Jörg Martin-Preis werden zum Cineplex geleitet, dem Ort unserer Gala ...
... wo ganz normaler Kinobetrieb herrscht, was mich etwas irritiert - es will sich so gar kein feierliches Gefühl einstellen.
Aber immerhin füllen wir einen ganz Saal, sind also unter uns.
Rald Kramp moderiert, wie immer sehr launig und gekonnt, den Abend.
Sprecher Peter Godazgar lässt ebenso launig 30 Jahre Syndikat Revue passieren.
Saxophonistin Tessie Motter unterhält uns.
Joe Bausch, bekannt aus dem Kölner »Tatort«, liest, wie schon einige Male, die Gewinnertexte.
Und dann geht die Würdigung von Friedrich Glauser los - mit der Preisverleihung ...
Ursula Poznanski erhält für ihr Jugendbuch »Layers« den Hans Jörg Martin-Preis.
Iris Leister wird für ihre Kurzgeschichte »Der Hias« ausgezeichnet.
Mit Benjamin Cors (»Strandgut« bestes Debüt) habe ich am Vorabend schon zwei der Gewinner vorab gehört! :) Wird jetzt auch noch Andreas Gruber ...?
Leider nein für meinen österreichischen Kollegen - den Roman-Glauser gewinnt Michael Böhm für »Herr Petermann und das Triptychon des Todes«.
Den Ehrenglauser für sein Lebenswerk bekommt Jürgen Kehrer, u. a. Erfinder von »Wilsberg«.
Presserummel. // Und kein Foto von der Bar danach bis irgendwann früh, ich war dermaßen im Plaudern und Schmähführen ... :)) Doch dann der Schock: Eiseskälte. Wie im Winter. So schlimm, dass ich mir noch mitten in der Nacht ...
... im Hotel Tee machen musste.
Passend erleben Sylvia und ich am nächsten Tag auf der Heimreise über Hessens Autobahnen eine Schneefahrbahn!!!!!
Aber - jetzt einmal ganz kindisch patriotisch :)))) - in Österreich ist wieder alles gut. Die Sonne scheint, und auf der Raststätte gibt es wieder ...
... tolles, frisches Essen!
Neckerei beiseite :)) - es war wieder eine wunderbare Zeit voller schöner neuer Eindrücke und mit vielen feinen Begegnungen. Ich freue mich schon jetzt auf die Reisen, die 2016 noch folgen!