Criminale in Mönchengladbach 3. - 8. Mai 2011



Dieser Anblick ist mir bereits sehr vertraut - ich fliege wieder einmal Düsseldorf mit seinen markanten Rhein-Schlingen an.


Tatsächlich geht es aber auf der Hammer (Stadtteil) Eisenbahnbrücke über den Rhein nach Westen (im Bild einer der beiden Brückentürme der ersten Brücke von 1870, heute Sitz des Vereines "Bergische Lehnsritter e.V.") ...


... durch Industriegebiet (nicht überraschend) und an Feldern vorbei - das ist überraschend, ist die Gegend in meinem Kopf doch dichtest verbaut.


In Mönchengladbach angekommen, mache ich mich zu Fuß auf den Weg ins Hotel - ich möchte doch gleich einen ersten Eindruck von der Stadt bekommen. Die glänzt zuerst mit einer sehr üblichen Geschäftsstraße, die aber laut Stadtplan als City anzusehen ist.


Mein Spaziergang führt mich am südlichen Hand des Abteibergs vorbei - dort entstehen gerade sehr schöne Wohnungen, auch wenn die Einwohnerzahl mit ca. 260.000 seit etwa 15 Jahren gleich bleibt.


Wie in fast allen Großstädten der scheinbar unvermeidliche Sandstrand - auch wenn er nicht mehr originell ist, macht er doch gute Laune. Bislang ist aber nichts wirklich aufregend. Man darf gespannt sein ...


Und schon erfreut mich gleich um die Ecke dieser Anblick: das Münster St. Vitus (12./13. Jht.). Es erfreut mich doppelt, denn hier irgendwo muss das Hotel sein.


Ich lasse meinen Blick über den Geropark schweifen (liegt an der alten Stadtmauer) ...


... und erkenne in meinem Rücken meinen Lebensmittelpunkt für die nächsten sechs Tage, das Holiday Inn, unser Criminale-Hotel.


In der Lobby werde ich gebührend empfangen, denn Damen von der SoKo basteln gerade an Leichenumrissen :)))


Wen treffe ich als Erste? Natürlich meine liebe Freundin und Sprecher-Kollegin Angela Eßer. Das gehört sofort mit einer lang ersehnten Zigarette gefeiert :))


Ich begutachte das Criminale-Büro und treffe dort prompt auf Iris und Theo Pointner. Angela verschwindet in Kisten (deshalb ihre Rückansicht :)) ...


... weil sie stolz unser neues Werbematerial (Jausensackerl, Postkarten, neue Kugelschreiber, Häferl, Autoaufkleber, etc.) präsentiert.


Die nächste der Runde ist Claudia Rossbacher, die gerade ihren Roman "Steirerblut" in das Criminale-Regal stellt - noch ist es fast leer.


Jetzt erst beziehe ich das Zimmer - und bin erleichtert. Es ist geräumig, bei zwei Frauen (meine Freundin Susanne Schubarsky kommt ebenfalls am nächsten Tag) über sechs Tage hinweg (Abend-, Lesungs- und Normalgarderobe) eine Notwendigkeit.


Dann erklimmen wir gemeinsam die Treppen zum Münster hinauf - mit dabei nun auch der Noch-Dritter-im-Bunde-Sprecher Andreas Izquierdo.


Und hier präsentiert sich uns ein wunderbar verwinkeltes Grätzl. Langsam entwickelt MöGl doch Charme für mich ...


Für alle Fußballliebhaber: Hier steht das Geburtshaus von Günter Netzer:)).


Ein ...


... paar ...


... Eindrücke.


Blick zurück auf das Viertel, in dem auch die die nunmehrige City-Kirche (ehemals St. Mariae Himmelfahrt, 15./16.Jht.) liegt.


Gegenüber liegt der (Alte) Markt, das Zentrum von MöGl.


Hier lassen wir die Anreisehektik von uns abfallen - Angela Eßer und Theo Pointner.


Die Sonne und der Abstand zum Alltag tun gut - Iris Pointner und Andreas Izquierdo.


Langsam kommen wir in Schulausflug- und Tratschlaune - Claudia Rossbacher und ich.


Am Abend geht es dann mit dem Bus zur inoffiziellen Eröffnungsveranstaltung (die Criminale beginnt ja erst morgen Mittwoch) - frisch mit dabei Michael Kibler rechts mit dem Apparat vor dem Gesicht :)) ...


... sowie Christiane Franke, ebenfalls rechts.


Unser Ziel ist die Werner-Jäger-Halle in Nettetal, wo eine Art Pre-Criminale in Form eines "Kölner Abends" mit dem Titel "Et hät noch immer jot jejange" stattfindet.


" Die Lobby ist sensationell (weil extrem liebevoll und umfangreich) dekoriert, und zwar mit einer Ausstellung der Werke von Autor und Illustrator Robert Nippoldt - hier ein Schaukasten mit wichtigen Gegenständen aus berühmten "Mordfällen" ...


... oder hier die Ahnengalerie von Mafiagrößen der 20er-Jahre.


Den Abend startet die Kölner Partie "SOKO Kölsch" - ich verstehe kein Wort der Texte.


Aber die wahren Stars sind natürlich diese vier Herren: (v.l.) Frank Schätzing, Uwe Heinlein, Andreas Izquierdo und Ralf Kramp. Se treiben das Publikum in Lachkrämpfe.


Danach gibt's (für mich) traumhafte Brötchen - mit Mett, Leberpastete und Blutwurst :)) - ...


... echte Syndikats-Fans, die T-Shirst aus unserem Online-Shop gekauft haben ...


... und Autogramme für die anstürmende Masse.


Danach wird im Holiday Inn die Criminale-Bar eingeweiht - mit dabei nun auch Soko-Chef Thomas Hoeps (rechts). Aber ich verabschiede mich nach ein paar Minuten. Der extrem lange Tag liegt mir in den Knochen.


Am nächsten Morgen - Gruppenbild mit
Mann. Theo und Iris Pointner, Christiane
Franke, Claudia Rossbacher und ich
brechen zum Shoppen auf.


Doch zuvor steht quasi im Vorbeigehen noch Sightseeing an - das Münster St. Vitus hat es uns angetan.


Die Kirche ist aus dem 12./13. Jht.


Wir fotografieren um die Wette.


Das fndet einer gar lustig ...


Wieder einmal Fußgängerzone - sie ist nicht viel spannender als am Vortag.


Das witzigste und somit befriedigendste Erlebnis haben wir in diesem Krimskram-Geschäft - denn der asiatische Besitzer verfolgt und bedroht uns, nachdem wir dieses Foto gemacht haben. Denkt er an Betriebsspionage? :)).


Auf diesen Schreck hinauf benötigen wir wieder einmal dringend einen Kaffee in der Sonne - und treffen dort Andreas und Michael; lazy midday. Man könnte denken, wir machen auf einer Criminale nichts anderes als Kaffee trinken und tratschen - nicht so weit gefehlt ... :)))


Als Sprecher muss man diesen Rhythmus allerdings schon ein paar mal unterbrechen, indem man zielgerichtet redet :)) - Andreas Izquierdo bei seiner vorletzten Sitzung als Sprecher.


Inoffiziell gesellt sich Edgar Franzmann zu uns - er wird auf der Vollversammlung als Angelas Nachfolger auf dem Posten des Sekretariats vorgestellt, um sich ein Jahr einarbeiten zu können (Übergabe Frühjahr 2012).


Mittlerweile auch eingetroffen: Beate Maxian (Glauser-Jury-Organisatorin), Brigitte Glaser und Andreas Schnabel.


Und manche reisen mit dem eigenen Bettzeug an - Richard Birkefeld; im Hintergrund Susanne Mischke mit Hund.


Dann folgt beste Unterhaltung, denn ein örtlicher Sender dreht einen Beitrag über uns. Wir verlassen möglichst gut gelaunt und grimmig zugleich zig-Mal das Hotel "und schwärmen in die Stadt aus".


Angela und Theo steigen als verdächtiges Pärchen aus dem Lift.


Ich gebe eine Leiche, professionell
umrandet von Claudia Rossbacher.


Unterdessen klingelt es an der Rezeption nur so, die KollegInnen strömen herbei - hier u.a. Conny Kuhnert (Mitte).


Es werden insgesamt rund 260 der derzeit
700 Mitglieder anreisen, plus Amigos und
Verleger und Agenten usw. - im Bild (v.l.)
Petra Busch, Rebecca Gablé und Reinhard
Jahn mit den Rücken der Pointners.


Und so setzt sich ein ziemlich großer Pulk (ein paar Autobusse) Richtung Eröffnung im Stadttheater in Krefeld in Bewegung.


Jetzt sind wir schon ein paar mehr ... und die Kameras brav mit dabei.


Ich treffe Roger Strub und Sabina Altermatt (rote Haare), die uns Sprechern mitteilen, dass die Criminale in Bern 2013 finanziell in trockenen Tüchern ist und jetzt organisiert wird. Das Festival ist mittlerweile pekunär ein richtiger Aufwand.


Ich treffe auch Susanne Enger (re.), die Betreuerin meiner Criminale-Lesung in Krefeld, und Kollegin Ulli Renk von ebendort.


Bei den Rauchern vor der Tür :)): (v.l.) Doris Gercke, Angela Eßer, Anke Gebert und Jörg Schmitt-Kilian.


Almuth Heuner aus Frankfurt und Christian Klinger aus Wien.


Endlich trifft auch meine Freundin und Zimmergenossin Susanne Schubarsky ein.


Reinhard Jahn mit all seinen Criminale-
Teilnehmer-Schildchen - bei der Gala wird er anhand dieser in nur 5 Minuten die "Wahnsinns"-Geschichte der Criminale über 25 Jahre erzählen.


Claudia Rossbacher im zünftigen Dirndl.


Es unterhalten uns dann das "Kresch-Impro-Theater" ...


... das Landespolizeiorchester NRW ...


... das Kölner-Eifeler-"Blutspur"-Theater.


Mit Paul Ott (CH) kommentiere ich ...


... die Moderation von unserem lieben
Kollegen Ralf Kramp ...


... und die Rede von Krefelds
Bürgermeisterin Karin Meincke :)).


Während die anderen sich am wunderbaren Buffet laben ...


... findet im Criminale-Hotel schon eine "geheime" Sitzung statt: Nach ein paar Unstimmigkeiten ziehen Syndikat und Mörderische Schwestern wieder an einem Strang, nämlich den deutschsprachigen Krimi zu fördern; im Bild (v.l.): Jan Zweyer (S), Andreas Izquierdo (S), Regine Kölpin (MS), Annette Petersen (MS), Alexa Stein (MS) und meine Wenigkeit (S).


Draußen wird unterdessen schon Spaß gemacht - Ralf und Monika Kramp nötigen uns, eine Verzerr-Brille aufzusetzen; hier das Opfer: Thomas Kastura.


Aber weil ich niemanden bloßstellen will :)) -
hier nur mein Foto ...


Das amüsiert auch Brigitte Glaser und Bernhard Jaumann.


Das Geschnatter dauert noch bis in die Morgenstunden ...


Donnerstagmorgen. Während beim Frühstück eifrig Geschäfte gemacht werden (Susanne Kliem verkauft hier gerade Judith Merchant Pulswärmer :)) ...


... sind wir Sprecher (und Zukünftige, denn Jan Zweyer stellt sich ja erst der Wahl, und Edgar wird überhaupt erst vorgeschlagen) schon wieder am Besprechen.


Dann wieder - was? Ja, richtig, Kaffee :))) - hier mit Anke Gebert und Petra Würth ...


... Susanne Schubarsky und Jan Zweyer ...


... Theo und Iris Pointner ...


... Angela Eßer und ich ...


... "Wilsberg"-Erfinder Jürgen Kehrer ...


... Thomas Kastura ...


... ich gehe, andere kommen (wie Tatjana Kruse rechts oder Almuth Heuner und Reinhard Jahn links). Der Kaffeehaustisch wird zum Syndikatsstammtisch. Wir nehmen Mönchengladbach ein!


Ein Bummel durch die Stadt, und zwar allein, sowie ...


... ein Schläfchen müssen auch einmal sein. Jedes Jahr werden die Menschen, mit denen man auf einer Criminale reden will, mehr - der Kopf schwirrt!


Und dann noch die vielen Fortbildungsseminare - hier eine Diskussion zum Thema, warum so wenige deutschsprachige Romane in den angelsächsischen Raum übersetzt werden. Almuth Heuner (re.) hat die Grundlagen erarbeitet, Rebecca Gablé (li.) übersetzt, Ulrich Land (Mitte) moderiert. Es diskutieren (v.l.) Sophie Hannah (GB), Jürgen Alberts (D), Jac. Toes (NL) und Marco Schneiders (Bastei Lübbe); alles nachzulesen im "Secret Service 2011", erschienen im Gmeiner-Verlag.


Dann geht es mit Betreuerin Susanne Enger und meinen beiden Mitlesenden Saro Maretta und Daniel Himmelberger aus der Schweiz nach Krefeld.


Wir fahren beim Gleumes in Krefeld vorbei - einer Hausbrauerei, bei der noch aus dem Fenster heraus ausgeschenkt wird!


Unser Ziel ist aber das Restaurant La Riva, ein moderner Bau ...


... mit sensationellem Blick auf den Rhein, weil direkt am Wasser gelegen.


Moderne Architektur in Kombination mit Industriearchitektur verzaubert.


Während Susanne Enger und Restaurantangestellte mit der Technik kämpfen (erfolglos, wir lesen dann ohne Mikro) ...


... freue ich mich, dass Kristiane Michels vorbeischaut. Sie war bei der Criminale-Organisation die rechte Hand von Thomas Hoeps und oft unsere (Sprecherteam) Ansprechpartnerin.


Inzwischen hat sich auch das Lokal bis auf den letzten Paltz gefüllt und wir starten ...


... und zwar mit "Spieß, der Pate, und Spargelsalat", denn es handelt sich um eine Menülesung mit italienischen Spezialitäten! Ja, manchmal hat man Glück :)


Dann starten Saro Maretta und Daniel Himmelberger mit ihrer amüsanten Lesung aus "Die letzte Reise nach Palermo".


Es folgt eine Schiaffomi-Nudel "Cosa nostra" - der Wahnsinn.:))


Ich schwelge ...


... und lese dann mit dem richtigen Schwung aus "Die Spielmacher".


Und werde gleich mit einem Black Angus Filet "Vesuvio" belohnt! :))


So gestärkt geht es für uns drei in Runde Zwei - ich LIEBE Menülesungen!!


Und während wir die Nachspeise genießen (Erdbeer-grüner Pfeffer-Salat mit Sizilianischem Blutorangensorbet) ...


... dürfen wir signieren und signieren.


Und diese Drei haben dafür gesorgt, dass ich mich wirklich fast in Italien wähnte, denn sie haben nur Italienisch miteinander gesprochen: der Wirt (klar, Italiener), Kristiane Michels (war jahrelang in Italien) und Saro Maretta aus der italienischen Schweiz. Ich nehme mir ernsthaft vor, mein Küchenitalienisch wieder aufzubessern ... es klingt einfach so toll.


Bestens gelaunt komme ich in die bereits brechend volle Criminale-Bar.


Zukünftige Ausrichter von Criminalen machen immer wieder (Beweis)Fotos und Filme, um die Wirten vorzuwarnen - aber es wird jedes Jahr von den Gastronomen unterschätzt. Dieses Mal dauert es allerdings nur zwei Abende, bis sie mit uns zu Rande kommen!


Jean Wirsch schenkt mir (und anderen Engagierten) eine Marzipan-Rose :))).


Am nächsten Tag mache ich einen außergewöhnlichen Ausflug: zum neuen Stadion von Borussia Mönchengladbach, das den alten Bökelberg ersetzt hat.


Ein alter Fan macht uns als Guide eine sehr amüsante und informative Privatführung.


Und über B-MöGl gibt es ja auch viel zu erzählen - hier die Trophäen Dt. Pokal, Dt. Meister und UEFA.


Besuch im Gefängnis - hier Edgar Franzmann beim Handschellentest.


In der Zelle mit Andreas Izquierdo.


Im Umkleide- und Wellnessbereich.


Unter (eingespieltem) frenetischem Jubel betreten wir das Stadion.


Und so sieht das Stadion von der Trainer-Bank aus ...


... und so vom höchsten Rang.


Nicht ganz so weit oben ist der VIP-Bereich - das kommt knapp an einen Couch-Abend mit Freunden heran :))


Und schließlich noch mein Lieblingsausstellungsstück - der Schuh, mit dem Günter Netzer sein erstes entscheidendes Tor geschossen hat. Die Liebe der Menschen zu Devotionalien ist schon was Feines :)))


Es gäbe noch viel über B-MöGl zu erzählen, aber die Pflicht ruft. Ich begebe mich in die Altstadt von MöGL, die mir erstmals auch als solche erscheint - es handelt sich um das westlich vom Alten Markt gelegene Fortgehviertel.


Dort haben wir bei gutem Essen die Sitzung des Vereines Syndikat e.v. (also dem Finanzteil des Syndikats) mit Edgar Franzmann (stiller Beobachter), Jan Zweyer, Jürgen Alberts, Beate Maxian und Jürgen Kehrer ...


... sowie Wilfried Eggers, Wolfgang Burger, Andreas Izquierdo, Angela Eßer und mich.


Bis der nächste Programmpunkt ruft, mache ich (durch das Viertel neugierig geworden) einen winzigkleinen Stadtrundgang.


Die Ecke östlich vom Alten Markt ...


... die mich dann ...


... zur Christuskirche aus dem 19. Jht. führt (leider geschlossen). Sie heißt deswegen so, weil sich damals aufgrund ihrer Größe die evangelische Gemeinde geteilt hat und so die Christuskirchengemeinde entstanden ist.


Ich überquere wieder den Alten Markt
und lande erneut im Fortgehviertel ...


... jetzt in einer noch intensiveren Ecke - Ein Lokal neben dem anderen.


Dort steht auch der Dicke Turm, Teil der Stadtbefestigung aus dem 15. Jht.


Dann gibt es Sektempfang und Begrüßung seitens des Sprecherteams ...


... und zwar mit den Neulingen des Syndikats und ihren Paten, denn jeder Criminale-Frischling bekommt (wenn er will) jemanden zur Seite gestellt, der ihn einführt.


Nach einem dringend notwendigen Nachmittagsschläfchen und Steak- bzw. Garnelenessen zu sensationell günstigen Preis mit meiner Freundin Susanne ...


... geht es zum BIS, dem Zentrum für offene Kulturarbeit in MöGl.


Und dort moderiere ich die traditionelle Ladies' Crime Night, bei der meist über 10 Autorinnen nach dem Stoppuhr-Prinzip aus ihren Werken vorlesen.


Dieses Mal sind mit dabei Christina Casanova (CH) ...


... Anne Kuhlmeyer (D) ...


... das andächtig lauschende Publikum ...


... Karin Schickinger (D) ...


... der Krefelder Chor "Silk-O-phonics", der uns musikalisch umrahmt ...


... Eva Lirot (D) ...


... Susanne Schubarsky (A) ...


... Gitta Edelmann (D) ...


... Claudia Puhlfürst (D) ...


... und Barbara Saladin (CH).


Dann ruft die Bar ...


... wo wir Mädels es erstaunlicherweise noch schaffen, produktiv zu sein, denn wir beschließen, wer der nächste Preisträger der "Laufmasche" (dazu später mehr) am nächsten Tag wird - im Bild Susanne Schubarsky, Beate Maxian, S.N., Angela Eßer, Elke Horst, Monika Kramp und Iris Pointner.


Doch irgendwann ... ein Bild mit Symbolcharakter :)).


Dementsprechend schauen wir am nächsten Morgen aus :)).


But the show must go on, die Vollversammlung wartet ...


... auch wenn vor allem unser scheidender Mitsprecher Andreas Izquierdo recht - na, sagen wir einmal - müde aus der Wäsche schaut :)). Aber er muss nicht mehr lange durchhalten. Nach Danksagungen an die wunderbare SOKO unter Thomas Hoeps und anderen TOP ...


... kommen wir zu seiner Verabschiedung. Peter Godazgar hält die wirklich extrem lustige Laudatio.


Seinen Platz als dritter Sprecher nimmt nun Jan Zweyer ein.


Wenig später bricht eine mit Fan-T-Shirts und Puscheln aufgerüstete "Syndicats"-Meute zum Fußballplatz auf ...


... denn wieder spielt der FC Criminale gegen eine Auswahl des Austragungsortes, dieses Mal gegen die "Himmelstürmer" - Details zum Match kann man natürlich wie immer auf der Fanpage des FC-Criminale nachlesen.


Wir unterstützen unsere Mannschaft natürlich tatkräftig (hier mit dem Aufstellen eines zweiten Tores).


Unsere Aktivität wird sicherlich durch unseren zweiten männlichen Cheerleader und Masseur Günther Thömmes gesteigert.


So halten wir ...


... und ein paar Zuseher stramm durch.


Unsere aus Krankheitsgründen verhinderte Chef-Pussy Nina George (gehalten von Elke Pistor) wäre stolz auf uns gewesen.


Dann wird es edel: Mit einem Volvo aus dem ehemaligen Fuhrpark von Erich Honecker ...


... wird Ehrenglauser-Preisträger Jürgen Alberts mit seiner Frau Marietta (rechts) zur Gala chauffiert; mit in den Genuss kommen Angela Eßer sowie nicht im Bild Andreas Izquierdo, die Jury-Organisatorinnen Beate Maxian, Barbara Wendelken und ich :)).


Im Dorint-Hotel werden zuerst die Friedrich-Glauser- und Hans-Jörg-Martin-Nominierten sowie Juryorganisatoren und Sprecher mit einem Menü verwöhnt. Die Namen aller Nominierten finden sich auf der Hompage des Syndikats unter Krimipreise.


Ein gutes Steak als Unterlage für eine lange Nacht hat schon was ...


Schauplatz der Preisverleihung ist die mit mehreren hundert Leuten voll besetzte Kaiser-Friedrich-Hall in Mönchengladbach.


Für Stimmung sorgt das Ensemble "Tango Fuego", die Tango argentino bringen ...


... der auch immer wieder von Ilona und Salvador Rios getanzt wird.


Unsere lieben Kollegen Thomas Hoeps und Kathrin Heinrichs moderieren.


Zur weiteren Einstimmung gibt es dann noch ein Stück der Theatergruppe Krefeld-Mönchengladbach ("Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiction" von John von Düffel).


Und dann geht es endlich um die
Verleihung der Preise!


Judith Merchant bekommt zum zweiten
Mal den Friedrich-Glauser-Preis für die
beste Kurzgeschichte!


Die Texte liest dieses Mal Schauspielerin und Tänzerin Mechthild Großmann, dem breiten Publikum vor allem bekannt als Staatsanwältin im Münster-Tatort.


Den Hans-Jörg-Martin-Preis für den
besten Kinder- und Jugendroman erhält
Silke Lambeck.


Der Friedrich-Glauser-Preis für den besten Debütroman geht an Petra Busch.


Und der Österreicher Kurt Palm bekommt
den Friedrich-Glauser-Preis für den besten
Roman 2011.


Und Jürgen Alberts schließlich wird für besondere Verdienste um die Kriminalliteratur geehrt (Ehrenglauser).


Nachdem die Preisträger brav ihre Aufgaben erledigt haben ...


... schlendert Chef-SOKO-Mann Thomas Hoeps mit seinen helfenden Händen zur Party ...


... bei der die regional sehr bekannte Band "Stixx" aufspielt (mit dabei unser Kollege Arnold Küsters auf der Mundharmonika) ...


... und bei der bis zum Umfallen getanzt wird - im Bildvordergrund meine lieben österreichischen Kollegen Edwin Haberfellner und Christian Klinger.


Zurück im Criminale-Hotel, rufe ich die Meute noch einmal zusammen ...


... denn es gilt ja noch, den diesjährigen Preisträger der "Laufmasche" zu küren,
und der heißt Thomas Kastura.


Sie sind stolz, die Preisträger ...


... und zwar so stolz, dass sich alle Vorgänger mit dem Neo-Gekrönten spontan zu einem Foto zusammenfinden - (v.l.) Thomas Askan Vierich, Michael Kibler, Ralf Kramp, Reinhard Jahn, Thomas Kastura und Andreas Izquierdo - obwohl sie nicht wissen, warum sie eigentlich diesen Preis bekommen haben; Jurygeheimnis :))


Wir Faninnen dürfen mit Sekt am Jubel teilnehmen - im Bild Almuth Heuner.


Der Rest ist eine seeeeehr lange Nacht
- im Bild Horst Eckert mit Frau.


Am nächsten Tag ist noch viel Zeit zum Abflug nach Österreich, zumindest für ein paar von uns. Und so beschließen (v.l.) ich, Claudia Rossbacher, Raoul Biltgen, Amaryllis Sommerer und Gerry Loibelsberger Düsseldorf eine Stippvisite zu schenken; hier am Wall.


Doch die Stadt ist gerade überlaufen - im wahrsten Sinne des Wortes, denn es findet der Marathon statt.


Doch im Lokal "Benders Marie" finden wir einen ruhigen (und kulinarisch zwar deftigen, aber wirklich sehr guten) Unterschlupf.


Und nicht nur wir nehmen schwer Abschied, auch die Gegend scheint uns nicht gehen lassen zu wollen - aber irgendwann löst sich auch der größte Stau auf der Rollbahn auf ... schön war's wieder. Der Abschied mischt sich mit Vorfreude auf 2012!
 
zurück ...