Criminale in der Nordeifel 7. - 12. September 2010



Lang, lang ist's her (März des Jahres zur Leipziger Buchmesse), dass ich mich auf den Weg zum Flughafen mache (der übrigens Schwechat und nicht Wolfsthal heißt); einer der Gründe: Die Crimninale musste verschoben werden ...


... also erstmals nicht prickelnde Frühlingssonne, sondern herbstliches Regenwetter.


Über den Wolken kann man gut sinnieren - die Criminale ist außergewöhnlich für mich, denn ich kandidiere für das Sprecheramt des Syndikats ...


Landung in Düsseldorf, weil die Air Berlin lustig war und den Zielflughafen geändert hat. Eigentlich wollte ich nach Köln, in dessen Hinterland die Nordeifel, mein Ziel, gelegen ist. Die Karnevalsstadt muss ich jetzt mit dem Zug anvisieren.


Um mich vom Sinnieren abzulenken, lese ich - wie immer, wenn ich schreibe (Kouba N° 6 entsteht gerade), fremdsprachige Literatur.


In Köln bin ich begeistert: Mein nächstes Ziel (noch nicht das endgültige), der Ort Kall, ist angeschrieben. Es gibt ihn also tatsächlich, obwohl ich vorher noch nie von ihm gehört hatte (meine lieben Eifeler KollgInnen mögen mir bitte diese leicht großstädtische Arroganz verzeihen :)))


Weiter geht es mit dem Regionalzug. Die Eifel ist das Gebiet zwischen Köln, Aachen und - naja, der A8 (Diagonale zwischen Koblenz und Trier), das ist wohl die präziseste Erklärung. Belgien und Luxemburg sind nicht weit, der Rhein und die Mosel die prägenden Flüsse.


Das Gebiet ist von vulkanischem Gestein und viel Landschaft geprägt, kein Wunder, ist es doch an den beiden Nationalparks Nordeifel und Südeifel beteiligt. Unberührt blieb vieles, weil das Gebiet teilweise zur belgischen und englischen Besatzungszone gehört hatte.


Ankunft in Kall - und noch immer nicht an meinem Endziel. Insgesamt komme ich auf sechs Transportmittel von Haustür zu Hoteltür.


Der kleine Bahnhof hat ein ziemlich großes Touristenzentrum, das durch extreme Freundlichkeit auffällt, sowie ...


... einen exzellenten Kakao gegen die Kälte ...


... und Busse, die sich in ihren Fahrplänen an den Schulzeiten orientieren. Ich warte und warte - und lese.


Schließlich erreiche ich Gemünd, ein Kurort, der Teil der Stadt Schleiden ist. Und gleich bei der Busstation ein paar der letzten historischen Gebäude - der 2. Weltkrieg hat wieder einmal zugeschlagen.


Sehr schön an der Urft gelegen ist eines der Haupthotels der Criminale, das Friedrichs, wo auch ich logiere.


Und als ich entdecke, dass es eine Raucherbar hat, bin ich sowieso gleich entspannt.


Unmittelbar nach meiner Ankunft am
frühen Nachmittag tauchen mit einem
voll beladenen Auto meine lieben Freunde Gesamtjuryleiterin Beate Maxian sowie
die beiden Sprecher Angela Eßer und
Andreas Izquierdo auf.


Ein Teil der Fuhr ist ein BILLY-Regal mit
Aufsatz - und damit beginnt der zweistündige
und sensationelle Lacherfolg "Acht KrimiautorInnen versuchen, ein BILLY-Regal aufzubauen" ...


Neuer Zuwachs: Inge Löhnig (li.); kurzes Intermezzo: der Chef des Hotels
(blaues Hemd).


Tatkräftige Unterstützung durch Inge Löhnigs Mann Henrik.


Neue Mitarbeiter: Kollege Theo Pointner (Mitte Hintergrund) und seine Frau Iris.


Der erste Teil ist bald geschafft - jetzt fehlt nur noch der Aufsatz ... nur noch ... im Bild Angela Eßer und die Löhnigs.


Unterdessen beschäftigen wir uns mit
weiteren Bastelarbeiten - wie zB dem Abschiedsgeschenk für (Noch)SYNDIKATs-sprecher Jürgen Kehrer ...


... dem Aufblasen einer Insel für Angela Eßers Geburtstagsparty am selben Abend (durch Andreas Izquierdo, Beate Maxian und Theo Pointner) sowie dem Rahmen der Dankesurkunden an die Criminale-SOKO durch Inge Löhnig und mich (re. im Hintergrund).


Aber auch ein Espresso muss einmal sein.


Schließlich eine letzte Diskussion über den Zusammenbau des Oberteils, die aufgrund ihrer Absurdität bei allen Anwesenden einen veritablen Lachkrampf auslöst. Und der dürfte dann geholfen haben ...


... denn dann stand es, das BILLY-Regal,
das hiermit zum KRIMIREGAL geworden ist
und auf Füllung in den nächsten sechs Tagen wartet. Jeder Criminaleteilnehmer wurde gebeten, für das Regal ein Werk mitzunehmen.


Schließlich bleiben nur noch die Partyvorbe-reitungen - Kerzen in Gläser, Girlanden und das Aufblasen eines Schwimmbeckens, denn wir feiern "On the beach"; neu im Bild: meine liebe Freundin und Kollegin Christiane Franke.


Gemeinsam erobern wir dann den Ort, also genau genommen die Fußgängerzone ...


... um zum zweiten Zentrum der Criminale zu gelangen, dem Kurparkhotel, wo auch der Tango Criminale stattfinden wird ...


... und dem gegenüber sich auch das Criminale-Büro befindet, wo wir uns brav anmelden - im Bild Iris Pointner und Christiane Franke.


Die lange Anreise und die viele "Arbeit" :)) verlangen ihren Tribut, noch dazu, wo der Abend lang zu werden verspricht ...


Dann die Party, bei der nicht nur Henrik Löhnig passend gekleidet erscheint.


Wir starten nicht nur mit Sekt und Kölsch, sondern auch mit dem Gruppengeschenk für Angela: eine Tafel, auf die jeder sein Lieblinsgwort schreiben soll - meines war übrigens "eigentlich" :)).


Die drei Sprecher des SYNDIKATs - auch Jürgen Kehrer (li.) ist mittlerweile eingetroffen - beobachten amüsiert, welche Ergüsse wir der Reihe nach von uns geben.


Hier Beate Maxian beim Schreibakt und im roten Strandtuch :)).


Dann geht's zu Tisch. Angelas
beschwingter Rede ...


... lauschen ergriffen auch die inzwischen eingetroffenen Kollegen Ralf Kramp mit Frau Monika (Mitte) und Jürgen Alberts.


Betonen möchte ich, dass das Hotel Friedrichs eigens am Ruhetag für uns den Koch hat kommen lassen, der uns dann auch richtig verwöhnt hat - im Bild mein Carpaccio vom Roastbeef.


Zum Nachtisch dann Krapfen mit der überall gegenwärtigen Tischdeko "Palmen" - hat was Eigenes, ein Wintergebäck mit Sommeraccessoire.


Die gesamt kriminelle Runde mit (v.l.) Andreas Izquierdo, Jürgen Kehrer, Angela Eßer, Beate Maxian, Theo und Iris Pointner, Ralf und Monika Kramp, Jürgen Alberts, Christiane Franke, S.N. sowie Inge und Henrik Löhnig.


Die zweite Deko war ein echtes Blaulicht ...


... das uns dann auch in die Raucherbar begleitet, wo Inge an Angela die Geburtstagstorte überreicht, natürlich kriminell als Fadenkreuz gestaltet.


Zuerst wird getratscht und Schmäh geführt ...


... dann von der Hotelchefin die
Tür geschlossen.


Hurra, jetzt gehört die Hütte uns!


Angela und Beate legen Schlager, Austro-Pop (JA!!, Angela als Rheinländerin ist ein großer Fan von A3 (also Ambros, Fendrich und Danzer) & Co :))), alte Hadern und Evergreens (zB Rat Pack) auf, eben alles, wozu man grölen und ...


... tanzen, tanzen, tanzen kann.


Über den Rest der Nacht schweigen die Chronisten, obwohl es tausende Fotos gibt ... :)))


Am nächsten Tag tun wir alle so, als wären wir frisch und munter - was uns noch ganz gut gelingt; es ist ja schließlich erst der zweite Tag der Criminale ...


Die örtliche, Criminale-geschmückte
Buchhandlung ...


... und die renovierte Alte Schule in der Fußgängerzone.


Doch für Sightseeing bleibt nicht viel Zeit, denn ich habe mein erstes "Sprecher-Gespräch".


Verspätetes Mittagessen mit Angela, Beate und Andreas; es ist ein gutes Restaurant, das Friedrichs, hier gibt es Wiener Schnitzel OHNE Sauce :))).


Und wieder ein Schläfchen - aus den letzten Criminale habe ich gelernt, man muss jede Schlafmöglichkeit nutzen ...


Kurz vor der Eröffnung lerne ich persönlich meine Patenkinder (also mir anvertraute Neulinge der Criminale) kennen: Elmar und Iny Lorentz, die als Iny Lorentz u.a. den historischen Bestseller "Die Wanderhure" geschrieben haben. Bis dato gefällt es ihnen wunderbar, sie sind schon zwei Tage in der Eifel.


Dann geht es mit dem Bus (die Begrüßung mit den vielen lieben Kollegen ist natürlich ein großes Hallo) zur Eröffnung der Criminale ...


... die im Freilichtmuseum Kommern stattfindet. Auf 95 Hektar kann man dort in die vergangene Welt des Rheinlandes eintauchen.


Die Veranstaltung selbst geht im Pingsdorfer Tanzsaal über die Bühne, der auch oft von Einheimischen für Events genutzt wird.


Aber bevor es losgeht, kann ich endlich auch meine Freundin Susanne Schubarsky begrüßen, die aufgrund ungünstiger Flugpläne erst heute Mittwoch von Kärnten anreisen konnte.


Der Saal ist gut gefüllt, mit KrimiautorInnen und SYNIKATsfremden Gästen gleichermaßen ...


... und die Bühne mit Sarg und Zubehör interessant geschmückt ...


... außerdem gibt es "Schnittchen" und Streuselkuchen als Verpflegung - sehr ungewöhnlich.


Das Rätsel löst sich während Angela Eßers Eingangsmoderation ...


... denn da zieht die Trauergemeinde
für Jupp Zupp ein.


Jeder kennt den einarmigen, halbblinden, versoffenen, verhurten, qualmenden und saufenden Mann - so auch der Leiter des Freilichtmuseums, Dr. Josef Mangold.


Und so wird die Eröffnung flugs mit der Trauerfeier verquickt - im Bild nun Landrat Günter Rosenke, der Jupp Zupp einst als Chauffeur beschäftigt hat :)))


Das "Duo Infernal" mit Heribert Leuchter und Manfred Hilges aus Aachen bringt kriminell gute Musik.


Eine Theatergruppe aus der Gegend führt eine - nunmehr preisgekrönten - Sketch im Dialekt der Eifel auf.


Ich lausche fasziniert und auch ein wenig fassungslos, denn ich verstehe kein Wort und daher wahrscheinlich auch keine Pointe.


Aber auch meine Tischnachbarn Sylvia Grünberger, Franz Zeller und Susanne Schubarsky staunen ...


... folgt doch gleich ein weiterer Sketch, jetzt mit Eifel-Krimi-König Jacques Berndorf als Angeklagten und TV-Richterin Barbara Salesch als Richterin.


Dem Eiflerischen-Rheinischen Humor noch nicht genug, wird eine clownesk verunglückte Begräbnisrede auf Jupp Zupp gebracht.


Zu guter Letzt wird die Criminale ausgezeichnet, und zwar im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“. Die Criminale in der Nordeifel wurde "Ausgewählter Ort 2010".


Nach einem kurzen Come-together (im Bild nochmals Barbara Salesch mit meinem österreichischen Kollegen Ernst Schöggl) ...


... geht es erstmals in die Criminale-Bar im Park-Hotel.


Die alleinig im Einsatz seiende Chefin (siehe roter Pfeil) ist vom Ansturm derart überfordert ...


... dass ihr meine liebe österreichische
Kollegin (und Jury-Koordinatorin)
Beate Maxian zapfend zur Hand geht.


Das beglückt u.a. (v.r.) Reinhard Jahn, Almuth Heuner und ihren Mann Uwe ...


... (v.l.) Richard Lifka, Sunil Mann, Barbara Saladin, Regula Venske und Michael Kibler ...


... Thomas Kastura, Franz Zeller, Claudia Rossbacher, Jörg Schmitt-Kilian und
Brigitte Glaser ...


... sowie auch Gisa Klönne und Sabina Altermatt (r.) und viele, viele andere.


Schließlich springt auch noch unser Kollege Peter Godazgar ein, aber es hilft nichts: Wir sind einfach zu viele.


Und so wechseln die Leute Zug um Zug ins Hotels Friedrichs, wo wir sehr willkommen sind und auch sofort das Personal aufgestockt wird.


Und einmal mehr versumpfen wir in der Raucher-Lounge - hier im Bild mit Thomas Kastura.


Sprecherin Angela Eßer, Criminale-Mitorganisator Ralf Kramp, Jürgen Alberts und Reinhard Jahn.


Richard Birkefeld, Sprecher Andreas Izquierdo, Jury-Koordinatorin Beate Maxian und Sprecherin Angela Eßer schwelgen mit einem Fotobuch von der Criminale 2009 in Singen in Erinnerungen; mit im Bild Iris, die Frau von Theo Pointner, und Ralf Kramp.


Und wieder wird viel getanzt und fotografiert.


Ralf Kramp und Jürgen Alberts singen
im Duett.


Barcardi-Feeling mit Bier.


Und immer ist Jupp Zupp dabei ...
eine Party ganz in seinem Sinne :))


Beim Frühstück ist es dann sehr still - Criminalen erinnern mich immer ein bisschen an Schulschikurse; Ausnahmezustand und sich dann daheim gesund pflegen lassen.


Doch die Müdigkeit ist bald vergessen, steht doch am Donnerstag u.a. ein Besuch bei der Kreispolizei Euskirchen auf dem Programm.


Erster Kurs: nicht als Waffen deklarierte Waffen; Susanne Schubarsky probiert eine Pistolen-Attrappe aus, Judith Merchant ist begeistert von ihrer grimmigen Miene.


Zweiter Kurs: Krisenintervention; die psychologischen Grundlagen können wir alle für unsere Bücher gut brauchen.


Dann rustikales Mittagessen im Innenhof ...


... mit einer dicken Suppe und Wursteinlage sowie danach ...


... einer Art dicke Frankfurter. Vegetarier
darf man da nicht sein ...


Und schließlich geht es noch an den Schießstand, wo ich nicht nur das erste Mal eine Waffe selbst lade, sondern auch zerlege und wieder zusammenbaue. Wichtige Erfahrung.


Und während wir als Dankeschön
gemeinsam ein kriminelles Gedicht
verfassen (siehe weiter unten) ...


... wird geschossen; Susanne /rechts) und ich vor der Leinwand. Wir haben beide alle acht Ballons getroffen! Die Lehrer von Euskirchen waren wirklich gut!


Wir über den Beobachtungsmonitor - jetzt ich rechts. Das Gedicht: Eines Tages ging ich so für mich hin/nichts Böses im Sinn/Neben dem Teiche/fand ich eine Leiche/ein Schuss, ein Schrei/die zweite lag dabei/Dabei zielte ich doch nur aufs Knie/bleib wohl stets ein Wannabe/Auf der Kastanie der Uhu/sah mir sehr gelangweilt zuhu/fiel plötzlich vom Aste/weil der Schuss nicht ganz passte/Drum geh ich jetzt zur Polizei/und dort lern ich eins, zwei drei/wie ich treffe, auf was ich ziele/wie zum Beispiel den Gunter Thiele/aber zuvor noch, das gehört sich so/entsorg ich meine Leichen irgendwo. - Die fetten Stellen sind von mir :)))


Wieder zurück in Gemünd, geht es zur Criminale-Bar auf ein Tratscherl - (v.r.) Jürgen Siegmann, Heidi Rehn, Christiane Franke, Susanne Schubarsky, Reinhard Bottländer, Thomas Przibilka und ich.


Die Möglichkeit, ein Raucher-Lokal zu bleiben: KEIN Essen, dafür viele, viele Alkoholika; ein Bistro in der Stadt.


Ich kehre ins Friedrichs zurück und beschließe, keine Lesung von KollegInnen zu besuchen, sondern kurz zu tratschen, dann etwas zu essen, vielleicht ein wenig zu schlafen ... aber eine gemütliche Runde findet sich ein, und ehe ich an Essen und Schlafen überhaupt nur denken kann, ist es später Abend ...


... ist die Bar wieder voll mit Rückkehrern von Lesungen und Neuankömmlingen.


Nina George im Gespräch mit
Claudia Rossbacher.


Arnold Küsters, Thomas Hoeps,
Heidi Rehn und Gisa Klönne (v.hi.).


Thomas Przibilka und Richard Birkefeld.


Ich freue mich enorm über eine Ausgabe meiner (Hrsg.) Anthologie Gemischter Satz ...


... die mir Claudia Rossbacher mitgebracht
hat und die sie jetzt als erste der darin
enthaltenen AutorInnen unterschreibt.


Sabina Altermatt und Norbert Horst.


Edith Kneifl, Monika Kramp, Zoe Beck alias Henrike Heiland und Erwin Kohl.


Horst Eckert und Cornelia Kuhnert.


Doch kurz nach Mitternacht verlasse ich entegen meiner sonstige Gewohnheiten die Truppe, denn am nächsten Tag stehen einige Besprechungen an, an denen ich schon teilnehme, um für den Fall meiner Wahl als Sprecherin gerüstet zu sein.


Erste Sitzung: die SOKO der Criminale Mönchengladbach 2011; Thomas Hoeps, Andreas Izquierdo, Angela Eßer, Jürgen Kehrer und (verdeckt) Arnold Küsters.


Angela besorgt für die Ladies' Crime Night, die sie am Abend moderieren wird, noch geschwind einer Eieruhr - in einem absolut sehenswerten "Ich hab alles"-Laden!


Kontrolle des Aufbaus für den Tango Criminale am nächsten Abend.


Sitzung des Fördervereins, numehriger Syndikat e.V., der für die Finanzen zuständig ist.


Kurzes Mittagessen mit den lieben KollegInnen im Friedrichs - bei kurzem Sonnenloch auf der Terrasse :)))


Wieder ins Parkhotel zum Sektempfang für die Syndikats-Neumitglieder - Andreas hält die Ansprache.


Sitzung mit der SOKO der Criminale im Hochsauerlandkreis 2012: Karin Kraft, Georg Scheuerlein, Jan Zweyer, Theo Pointner und wir natürlich :)))


Und dann ab in den Kleinbus mit Susanne Schubarsky, Thomas Askan Vierich und Claudia Rossbacher zu unserer Gemeinschaftslesung ...


... betitelt "Wiener Blut", die in einem Steinmetzbetrieb in Zülpich stattfindet.


Empfangen werden wir von zersägten Leichen ...


... und Mozartkugeln; daheim esse ich die kaum, aber hier ... :))


... sowie von vielen, vielen Menschen. Man könnte sagen, die Location ist gedroschen voll.


Wir vier ...


... bei der Arbeit.


Jede(r) liest aus einem ...


... eigenen Werk.


Aber dann präsentieren wir uns auch zu viert mit der Anthologie "Gemischter Satz", in der wir alle vertreten sind.


Das gefällt auch Verleger Armin Gmeiner und unserem lieben Kollegen Michael Kibler.


Unsere Stärkung während des Abends.


Der Chef spendiert uns phantastischen
Whiskey.


Ein höchst gelungener Abend. - Die SW-Fotos haben das Copyright von wortsuchttext.de.


Am nächsten Morgen, Samstag, nimmt mich Richard Birkefeld liebenswürdigerwiese mit hinauf zur Burg Vogelsang ...


... einer nationalsozialistischen Ordensburg unter Denkmalschutz, die zweitgrößte bauliche NS-Hinterlassenschaft nach den Parteitagsbauten in Nürnberg ...


... nach dem Zweiten Weltkrieg zuerst vom britischen, dann vom belgischen Militär genutzt und seit 2006 in öffentlicher Hand.


Dort findet unsere Vollversammlung statt.


Unter den vielen Bedankungen (im Bild die SOKO der Eifel, dann noch Jurys und sonstige Funktionen) gibt es einen ganz speziellen Abschied ...


... Jürgen Kehrer gibt nach 5 Jahren (er wurde 2005 gemeinsam mit Angela Eßer im Hochsauerlandkreis gewählt) sein Sprecheramt ab. Standing Ovations und ein Bild von ihm, das aus unser aller Fotos besteht, sind kleine Gesten der Anerkennung.


Kurz danach ist es so weit: Ich werde einstimmig zu Jürgens Nachfolgerin gewählt - im Bild gemeinsam mit meinen Kollegen Angela Eßer und Andreas Izquierdo sowie Syndikat e.V.-Vorsitzendem Wilfried Eggers (r.). Ich bin sehr gerührt, der Vertrauensvorschuss freut mich wirklich.


Danach gibt's verschiedene Suppen in der Sonne ...


... und wie immer das legendäre Fußballspiel FC Criminale gegen eine Auswahl des Austragungsortes, dieses Mal die Landratsamt-Auslese.


Trotz der berüchtigten Unterstützung der Syndicats (Foto: Ina Coelen) ...


... dem Beistand einer Krankenschwester (Christiane Dieckerhoff) ...


... sowie den genialen und aufmunternden Kommentatoren Erwin Kohl und "Hofberichterstatter" Peter Godazgar ...


... geht die Sache leider unrühmlich für unsere engagierte Mannschaft aus (2:8) - ein engagierter Bericht findet sich auf oben verlinkter HP des FC Criminale.


Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss - Wilfried Eggers.


Die Schmach persönlich anzuschauen, bleibt mir erspart - ich kehre vor Spielende in die Burganlage zurück für ein Interview, zu sehen auf der HP der Kölnisch-Preußischen Lektoratsanstalt.


Dann geht es zurück ins Kurparkhotel zum Höhepunkt der Criminale ...


... dem Tango Criminale, auf dem die Friedrich-Glauser-Preise und der Hans-Jörg-Martin-Preis verliehen werden.


Es moderieren die lieben Kollegen Sandra Lüpkes und Ralf Kramp - hier im Gespräch mit Landrat Günter Rosenke.


Schauspieler Manfred Zapatka wird die Siegertexte kurz anlesen.


Als erstes wird der Hans-Jörg-Martin-Preis für den besten Kinder- oder Jugendkrimi vergeben - im Bild die Kinderjury mit Vorjahrespreisträger Christian Linker (2.v.l.).


Es erhält ihn Marlene Röder für "Zebraland" (Ravensburger).


Heuer erhalten die PreisträgerInnen
übrigens das erste Mal diese Statuette -
bislang war es nur eine Urkunde (und
Geld natürlich, die Syndikatspreise sind
ja die höchstdotierten in der Branche).


Als nächstes wird der Friedrich-Glauser-Preis für die beste Kurzgeschichte vergeben - im Bild die Juroren Jan Beinßen, Romy Fölck (Jurysekretärin), Sabina Altermatt, Judith Merchant und Wolfgang Burger.


Die Gewinnerin ist Zoe Beck mit
"Draußen" in "München Blutrot"
(Kölnisch-Preußische Verlagsanstalt).


Den Friedrich-Glauser-Preis für das beste Romandebüt überreicht Vorjahrespreisträgerin Lucie Klassen.


Es erhält ihn Andreas Föhr für "Der Prinzessinnenmörder" (Knaur).


Den Abend künstlerisch gestaltet hat unter anderem das Landespolizeiorchester, hier gerade solistisch von unserem Kollegen Arnold Küsters unterstützt.


Der Preisträger des Friedrich-Glauser-Preises für den besten Roman präsentieren die Jurymitglieder Gisa Klönne und Theo Pointner.


Es ist Zoran Drvenkar für "Sorry" (Ullstein).


Der Ehrenglauser schließlich (für besondere Verdienste um den deutschsprachigen Krimi) geht an den Dortmunder Verleger Rutger Booß.


Nach einer kurzen Buffetschlacht ...


... landen wir wieder in der Bar des Friedrichs - im Bild Veit Bronnenmeyer, Thomas Kastura und Jan Beinßen.


Dort wird auch von Jan Beinßen, Brigitte Glaser, Susanne Schubarsky, Sandra Lüpkes und Angela Eßer mit Spannung ...


... die traditionelle Verleihung der
Laufmasche erwartet ...


... die heuer Michael Kibler erhält. Warum und wieso ist das große Geheimnis der Jury, was die Männer prinzipiell sehr nervös macht :))) Die heurigen Jurymitglieder waren Susanne Schubarsky, Heidi Rehn, Anfela Eßer, Beate Maxian, Gisa Klönne und ich.


Dann herrscht Party bis zum
Morgengrauen ...


Ein paar ...


... Eindrücke ...


... ohne Kommentar :)).


Am nächsten Morgen scheinen alle gleichzeitig vom Friedrichs abzureisen (im Bild Thomas Askan Vierich und links sich gegen die Kamera sträubend Heidi Rehn) ...


... obwohl auch einige, wie auch ich, noch zum offiziellen Frühstück im Kurparkhotel gehen.


Ich bewundere Rebecca Gablés selbst gestaltete Umhängetasche - diese Frau hat wahrlich schon viele Romane geschrieben!


Ich nehme Abschied vom nun gut
gefüllten Krimiregal ...


... und vom heiteren Partyleben am
Strand ...


... und geh hinaus in den strömenden
Regen. Das Wetter passt definitiv
zum Abschied.


Wiederum Lesen (im ersten Zug) ...


... und Schlafen (im zweiten Zug) ...


... doch am Flughafen wird es dann wieder lustig, weil Claudia Rossbacher denselben Flug nach Wien hat wie ich.


Ein letzter Blick auf die Rheinschlinge bei Düsseldorf. Es war eine ereignisreiche Criminale für mich ...


... drei Jahre stehe ich nun im Dienst des Syndikats. Möge die Übung gelingen! :)))
 
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