Criminale in Singen 6. - 10. Mai 2009



Ich bin in der S-Bahn zum Flughafen im Stress ... und zwar lesenderweise, was praktisch nie der Fall ist, weil Lesen ja so eine selbstverständliche Tätigkeit für mich ist wie Zähneputzen. Ich verschlinge Hans Werner Kettenbachs neuestes Ouevre "Das andere Geschlecht" ... des Rätsels Lösung folgt später ... :)))


Doch als ich mehr oder weniger zufällig meine liebe Freundin und Kollegin Beatrix M. Kramlovsky treffe, unterbreche ich gern ...


... und am Flughafen Schwechat sind wir schließlich mit unserer lieben Kollegin und Freundin Claudia Rossbacher fürs Erste komplett: Das Ziel des Dreimäderlhauses heißt Criminale 2009 in Singen!


Singen ist in der Nähe des Bodensees gelegen ...


... und der naheliegendste Flughafen ist Zürich, von wo wir mit der Schnellbahn weiterfahren.


In Schaffhausen (Schweiz) ist umsteigen angesagt, aber wie das so ist mit drei Freundinnen, die einander viel zu erzählen haben, hören wir nur die Hälfte der blechernen Zugansage und stürzen bei dem Wort Rheinfall aus dem Zug ... in Neuhausen ...


... doch die Gegend und der superkleine Ort sind so entzückend, dass wir endgültig in Ferienlaune fallen. Diese Criminale wird nicht ohne Sightseeing möglich sein.


Für EU-BürgerInnen ungewohnte Schilder.


Um halb Sieben Uhr am Abend landen wir endlich in Singen (Baden-Würtemberg, 45.519 Einwohner) ...


... die Stadt des Würzmitttel- und Suppenherstellers MAGGI.


Unser Hauptaufentahltsort für die nächsten vier Tag: links die Stadthalle mit den Seminarräumen und rechts das Criminale-Hotel "Express by Holiday Inn"; im Hintergrund der Vulkanschlot des Hohentwiel, das Besondere an dieser Stadt.


Und die Freude ist groß - eine Begrüßungsorgie mit den ersten Freunden folgt: (v.l.) Raoul Biltgen (A), Wolfgang Polifka, Susanne Schubarsky (A), Herbert Knorr (D), Monika Kramp (D) und Sigrun Krauß (D) sowie Erwin und Bettina Kohl (D).


Weiter geht es mit Jacqueline Gillespie (Rücken, A), Gisa Klönne (D) und Beate Maxian (A) sowie den Syndikat-Sprechern Angela Eßer und Andreas Izquierdo (D).


Die erste Trübung der Freude bereitet das Zimmer: Es ist ANGEBLICH ein Doppelzimmer und hat außer der 30 Zentimeter langen Stange rechts KEINEN Kasten. Frau fragt sich ... und wir sind zwei Frauen in diesem Zimmer mit Tagesgarderobe für 5 und Abendgarderobe für 4 Tage ...!


Die Eröffnungsgala in der Stadthalle ist ausverkauft ...


Das Spezielle an diesem Abend, moderiert von SWR-Mann Dr. Walter Filz, ist eine Lesung von Fernsehkommissaren ... sozusagen ...


Ihre Figuren stellen vor: Felix Huby (D, Kommissar Bienzle) ...


... Hans-Jörg Schneider (CH, Kommissär Hunkeler) ...


... und Alfred Komarek (A, Gendarmerieinspektor Polt).


Denn die Criminale betont die Dreistaatlichkeit und findet ofiziell in Singen UND Schaffhausen statt.


Die Zigarettenpausen (mehr als vorgesehen, wir sind renitent :))) werden zum Begrüßen genützt: im Bild im Vordergrund (v.l.) Susanne Mischke, Richard Lifka und Nina Schindler ...


... Nessa Altura und Gabriele Keiser (mit Freund) ...


... Claudia Rossbacher und Michael Kibler ...


... Nina George ...


... Almuth Heuner, Soko-Mitglied Edith Kneifl und Soko-Chefin (seitens der Stadt Singen gemeinsam beauftragt mit Walter Möll) Barbara Grieshaber.


Während die Süßen noch das Dessertbuffet stürmen, entern die ersten Plaudersüchtigen die Bar des Hotels, den wichtigsten Ort für die nächsten vier Tage :))) - im Bild (v.l.) Regula Venske, Doris Gercke und Sylvia Grünberger ...


... Jutta Motz und Clementine Skorpil ...


... sowie meine Wenigkeit und Uta-Maria Heim.


Aber schon bald ist die Bar bummvoll (deren langsames Service übrigens unsere Geduldsfäden strapziert) ...


... hier Sabine Klewe, Martin Conrath und Ulla Lessmann, derzeit Präsidentin der Mörderischen Schwestern, im Gespräch. Es ist zwar der erste Abend, trotzdem dauert es für manche bereits sehr lange - ich etwa habe das Bett erst gegen 3 Uhr morgens getestet :))). Man hat einander ja soooo lange nicht gesehen ...


Dementsprechend schaumgebremst sind die meisten am Donnerstagmorgen - im Bild Beate Maxian, Claudia Rossbacher und Thomas Askan Vierich, alle Österreich. Übrigens ist es die Criminale mit der größten Österreicherdelegation ever, insgesamt werden wir 25 sein.


Und es ist die FCriminale der Modefarbe Lila :))) - im Bild Regine Kölpin und Ingeborg Struckmayer ...


... sowie S. N. und Susanne Schubarsky.


Der Wetttergott ist uns gnädig, und so "chillen" wir - Andreas Izquierdo (dessen T-Shirt siehe nächste Bild), Sabina Altermatt, Angela Eßer, Uta Ehlers und ein Rücken :)).


Der FC Criminale - unser Stolz seit 2003!


Kurt Lehmkuhl, Ingrid Schmitz, Erwin und Bettina Kohl.


Aber es gibt auch aktive Neugierdsnasen - Ulla Lessmann, Gisa Klönne und ich machen uns per Bahn auf den Weg ins 20 Minuten entfernte Schaffhausen. Wir wollen den Rheinfall sehen.


Die Stadt mit 34.526 Einwohnern lockt mit alten Häusern ...


... und bezaubert mit wunderbaren Plätzen, im Bild der Fronwagplatz, der beliebteste Platz der Stadt. Hier wurden füher die Schiffe vor dem Rheinfall entladen, gewogen, und nach dem Wasserfall wieder beladen.


Und auch hier stehen wie in Bern
tolle Brunnen - im Bild der
Mohrenbrunnen ...


... der Vierröhren- oder Metzgerbrunnen
vor dem Fronwagturm.


Das Haus zum Ritter mit Malereien
von Tobias Stimmer.


Die Kirche St. Johann.


Ein anderer kleiner Platz mit einem
Brunnen :))


Viel Gastronomie in wunderbaren Ecken ...


... und auch wir gönnen uns einen Kaffee ...


... bevor es zum Freien Platz geht, der direkt am Rhein liegt. Doch leider versäumen wir um Sekunden eines der wenigen Schiffe, die zum Wasserfall fahren - es ist Nebensaison. Aber es bleibt uns ja noch der Bus ...


Zuvor erklimmen wir aber die Festungsanlage Munot (von 1564 bis 1589 von Schaffhauser Bürgern in Fronarbeit erbaut) ...


... von der aus man einen wunderbaren Blick auf die Stadt hat ...


... und wenn man den Turm erklimmt ...


... auch auf den Rhein.


Schweizer Ansehnlichkeiten :))) ...


... Schweizer Taschenmesser als
Schokolade ...


... und wir drei am Beginn des Rheinfalls (von oben gesehen), der sich übrigens wirklich in Neuhausen befindet :))) und neben dem Dettifoss auf Island der größte Wasserfall Europas ist.


Der Wasserfall ist 150 Meter breit sowie zwischen 14.000 und 17.000 Jahre alt ...


... er hat eine durchschnittliche Sommerabflussmenge von 600 Kubikmeter
pro Sekunde ...


... er fällt 23 Meter in die Tiefe, und zwar in ein 13 Meter tiefes Becken.


Beglückt von diesem wunderbaren Ausflug gönnen wir uns in Singen dann Salat ...


... und einen Tratsch mit KollegInnen - im Bild Jan Beinßen sowie Jan Zweyer mit seiner Frau ...


... Lucas Bahl und Veit Bronnenmeyer.


Danach habe ich meinen ersten offiziellen
Einsatz, und zwar in DEM Hochhaus von
Singen, dem Hegau-Tower ...


... von dessen 67,5 Meter sich Norbert Horst
und ich, beide Höhenängstler (wobei es bei mir langsam nachlässt), beeindruckt zeigen.


Der Aufzug mit Glas bis zum Boden lässt
aber auch so manchen Gast/Zuhörer erschauern - und so kann ich bei meiner Moderation des Abends wunderbar auf der Klaviatur der
Ängste spielen :))).


Es lesen mein österreichischer Kollege Manfred Wieninger, der seine speziell für Singen geschriebene Kurzgeschichte vorträgt ...


... Criminale-Neuling Ursula Sternberg ...


... und Publikumsliebling Norbert Horst. Der ausverkaufte Saal tobt bei seinen Erzählungen.


Was uns besonders freut, ist, dass auch viele KollegInnen bei der Lesung sind - im Bild Gisa Klönne, Veit Bronnenmeyer, Thomas Kastura und Peter Wark ...


... sowie Alexandra Guggenheim, Eva Almstädt, Jutta Profijt, Gisa Klönne und Annette Petersen.


In der Bar gibt es dann noch eine nette Überraschung für Angela Eßer, die auf Badewannen fixiert ist und dieses Mal mit einer Dusche vorlieb nehmen musste: Henrik und Inge Löhnig, Beate Maxian, Jürgen Kehrer und Sandra Lüpkes schenken ihr ein Planschbecken :))).


Am Freitag mache ich mich mit meinem lieben Kollegen Thomas Kastura auf den Weg ...


... und zwar zur größten Stadt am Bodensee, nach Konstanz (79.000 Einwohner).


Gleich zu Beginn stolpern wir über das Renaissance-Rathaus, das zwischen
1589 und 1594 durch den Umbau des Zunfthauses der Leinweber und Krämer entstanden ist.


Das Hinterhaus "Zum Thurgau" wird als Standesamt genutzt und zeigt noch sehr gut den mittelalterlichen Charakter, dem man in der Stadt immer wieder begegnet, da Konstanz über Jahrhunderte arm war und daher nicht ausgebaut worden war.


Das unmittelbar daneben liegende Café nützen wir gleich einmal :)))


Das Schnetztor aus dem 15. Jht. mit rechts daneben einem Haus, wo angeblich 1414
Jan Hus gewohnt haben soll.


Nette Plätze ...


... tolle (sensationell bemalte) Häuser ...


... und das Münster (11., 15. und 17. Jht.)
mit Schnitzreliefs am Portal von 1470.


Berühmt sind u.a. das Chorgestühl
von 1460 ...


... und die sensationelle Aussicht vom Turm auf den Bodensee.


Vom Münsterplatz aus geht es weiter in die Niederburg, dem ältesten Stadtteil von Konstanz mit Bürgerhäusern aus dem 13. bis 16. Jht.


Schließlich wandern wir zum See. Und am Hafen steht das Wahrzeichen von Konstanz, die "Imperia".


Die Statue des Bildhauers Peter Lenk ist
sehr freizügig dargestellt (manche bezeichnen
sie als Prostituierte) und trägt die Karikaturen
von Papst und Kaiser auf ihren Händen ...
das Konzil von Konstanz :)))


Es gelüstet uns sehr, noch ein paar
Stunden in Kontanz die Seele baumeln
zu lassen, doch wir müssen/wollen zurück,
denn Spannendes erwartet uns bei der
Criminale.


Ganz wichtig ist die Vorversammlung zur Vollversammlung, wo richtungsweisende Themen für das Syndikat besprochen werden, da bei der Vollversammlung immer zu wenig Zeit dafür bleibt. Gleich anschließend diskutieren wir zum Thema, warum Frauen weniger Krimipreise als Männer bekommen. Das erhitzt die Gemüter ...


... und ein beruhigender Kaffeeplausch danach ist dringend notwendig - im Bild Ingeborg Struckmeyer, Stefanie Baumm, Jacqueline Gillespie, Raoul Biltgen und Christiane Franke.


Was ich hier an Jürgen Alberts herumfummle? Tja, an der Criminale teilnehmen, dann weiß man solche Dinge ... :)))


In der Brasserie "Szenario" unweit des Banhofs findet meine erste Lesung statt.


Als Erster liest Jochen Senf (auch bekannt als Tatort-Kommissar Max Palü) - er hat noch eine Lesung danach.


Ich bin als Zweite im Einsatz, denn auch ich habe eine Lesung danach ...


... der Dritte im Bunde ist Zoran Drvenkar, bislang Kinderbuchautor, der mit seinem Krimidebüt "Sorry" eine Punktlandung absolviert hat.


Ich bin unterdessen aber schon untgerwegs auf die Insel Reichenau (im Bild die Straße auf dem Damm, der zur Insel führt) ...


... wo im Hotel Mohren bei ausverkauftem Haus eine "Ladies' Crime Night" stattfindet.


Ulla Lessmann, die Präsidentin der Mörderischen Schwestern, moderiert
uns wieder einmal gekonnt und launig ein.


Es lesen Susanne Schubarsky (A) - im Hintergrund ist übrigens immer unsere liebe Kollegin Sabine Deitmer zu sehen, die, weil es so ausverkauft war, einen Sonderplatz hatte ...


... Martina Fiess (D) ...


... Almuth Heuner (D) ...


... Jo Arnold (D) ...


... Jutta Motz (CH) ...


... Petra Ivanov (CH) ...


... S.N. (A) ...


... Regine Kölpin (D) ...


... Ingrid Strobl (A) ...


... und schließlich Ehrenglauserpreisträgerin 2008 Sabine Deitmer (D). Wie immer haben wir gegen einen Küchenwecker gelesen - beim Ratschen nach 6 Minuten wird mitten im Wort unterbrochen :)).


Zwei strahlende Frauen nach einer wunderbaren Lesung - die "Ladies' Crime Night" ist wirklich immer ein Genuss!


Danach geht es wie immer an die Bar -
Almuth Heuner mit ihrem Mann Uwe ...


... Günther Zäuner im Gespräch mit
???? ???? (bitte melden) - wir Raucher
beweisen übrigens eine ungeheure Kälteunempfindlichkeit ...


... sowie Christine Lehmann und
Heinrich Steinfest.


Der Samstagvormittag/Mittag gehört wie immer der Vollversammlung - im Bild die drei aktuellen SprecherInnen (v.l.) Andreas Izquierdo, Jürgen Kehrer und Angela Eßer.


Dabei gibt Jürgen Kehrer bekannt, bei der Criminale 2010 in der Nordeifel nicht mehr kandidieren zu wollen. Eine Findungskommision (um eine/n geeignete/n Kandidaten/in aus diesem riesigen Haufen - ca. 580 Mitglieder - zu finden) wird gegründet. Sie besteht aus Andreas Izquierdo, Rebecca Gabé (die einst selbst Sprecherin war) und von einer Sekunde auf die andere und auf Vorschlag von Sabine Deitmer von mir ... na, dann ...


Nach der Versammlung treffe ich endlich Hans Werner Kettenbach ... ich habe mich nicht nur auf dem Weg zum Flughafen in sein Werk versenkt, sondern die letzten zweieinhalb Wochen (14 Romane! und einige Filme), denn mir wurde die Ehre zuteil, für ihn, der heuer den Ehrenglauser bekommt, die Laudatio zu halten :)))


Und flugs geht es weiter ... im Bus zum Stadion ...


... wo wir "Syndicats" wieder beste Stimmung verbreiten (im Bild Sigrun Krauß, Nina George, Claudia Rossbacher, S. N., Christiane Franke und Silvija Hinzmann) ...


... weil unsere Herren und Dame (Torfrau Monica Lechner aus Österreich) erneut großen Kampfgeist zeigen - Details siehe FC Criminale; im Bild Jean Wiersch.


Zeitgleich findet eine wichtige Redaktionssitzung statt, denn Susanne Schubarsky (A) übernimmt von Udo Marquart (D) die Leitung des "Secret Service" und der Homepage des Syndikat.


Ruhe vor dem Sturm mit Krystyna Kuhn, Carlo Feber (Jury Debut), Beate Maxian (Jury-Leitung Debut) und Heidi Rehn (Jury-Leitung Roman) ...


... bevor sich alle aufbrezeln und zum "Tango Criminale" strömen - insgesamt sind es 600 Gäste; im Bild Ina Coelen, Sabine Deitmer (Jury Roman), Mona Misko und Gabriele Keiser.


Unterdessen beim VIP-Empfang: Heinrich Steinfest (nominiert Roman) ...


... links Walter Möll (SoKo-Leitung mit Barbara Grieshaber) und Angela Eßer (Sprecherin) ...


... Beatrix M. Kramlovsky, Mary Tannert (Übersetzerin) und Oliver Buslau (Jury Debut) ...


... Lucas Bahl und Jan Beinßen ...


... Olaf Büttner (nominiert Martin), Christian Linker (nominiert Martin) und Barbara Wendelken (Jury Martin) ...


... Hildegunde Artmeier (Juryvorsitzende Kurzgeschichte), Sebastian Fitzek (nominiert Kurzgeschichte) und Judith Merchant (nominiert Kurzgeschichte) ...


... Jürgen Kehrer (Sprecher), Kathrin Heinrichs und Sandra Lüpkes (nominiert Kurzgeschichte) ...


... Hans Werner Kettenbachs Diogenes-Lektorin Ursula Baumhauer sowie Anastasia Ratz, ein riesiger Fan von HWK ...


... und schließlich HWK und ich :)).


Dann geht der "Tango" los - Moderator Jo Jung führt sehr persönlich durch den Abend.


Das Leben von Friedrich Glauser, Namenspatron des renommiertesten Krimipreises im deutschsprachigen Raum, beleuchtet die Schweizer Theatergruppe Parfin de Siècle, St. Gallen.


Clowneske Pantomime mit Jens Finke. Und nach der Prämierung eines Schülerschreibwettbewerbes geht es los ...


... Friedrich-Glauser-Preis für die beste Kurzgeschichte 2009: Judith Merchant („Monopoly“ in: Money. Geschichten von schönen Scheinen, Verlag Johannes Heyn), laudatiert von Vorjahrespreisträger Bernhard Jaumann ...


... Friedrich-Glauser-Preis für den besten Roman/Debut 2009: Lucie Klassen („Der 13. Brief“, Grafit Verlag), laudatiert von Jury-Mitglied Carlo Feber ...


... Friedrich-Glauser-Preis für den besten Roman 2009: Gisa Klönne („Nacht ohne Schatten“, Ullstein), laudatiert von Jury-Mitglied Raoul Biltgen ...


... Hans-Jörg-Martin-Preis für den besten Kinder- und Jugendkriminalroman 2009: Christian Linker („Blitzlichtgewitter“, dtv), laudatiert von Vorjahrespreisträger Boris Koch ...


... und schließlich der Friedrich-Glauser-Preis für besondere Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur ("Ehrenglauser"): Hans Werner Kettenbach, laudatiert von mir :)))


Wer die Laudatio, die ich etwas unüblich angelegt habe, nachlesen will, der klicke hier. Und wer auch die anderen Reden nachlesen möchte, der schaue auf die Homepage des Syndikat.


Während diverse Pressefotos gemacht werden ...


... natürlich auch nur von den PreisträgerInnen allein (übrigens meinten alle einen Zusammenhang zwischen der Diskussion am Vortag und der Überzahl an weiblichen Preisträgern erkennen zu müssen, was natürlich nicht stimmt :))) ...


... stürmen die anderen das rustikale Buffet - von dem ich nicht viel bekomme, weil, zu meiner großen, großen Freude, mir sehr, sehr viele Menschen zur Laudatio gratulieren. :)))


Immerhin konnte ich die Menschen derart
für HWK dermaßen begeistern, dass
seine Bücher nach 20 Minuten am Büchertisch ausverkauft waren; im Bild Cornelia Arnhold.


Ingrid Noll, ebenfalls Ehrenglauserpreisträgerin, gratuliert HWK.


Während "Take a Dance" aufspielt und einige KollegInnen das Tanzbein schwingen ...


... ist natürlich in der Bar schon wieder die Hölle los - und HWK muss signieren ... :)))


Gisa Klönne spendiert Sekt - sie schwebt nach zwei Nominierungen nun mit dem Preis auf Wolke 7 und wir freuen uns ungeheuer mit ihr ...


Viermäderlhaus mit Ingrid Schmitz, Heidi Rehn und Angela Eßer.


Und dann formiert sich die berüchtigte Jury zur Verleihung der "Laufmasche" - heuer S. N., Angela Eßer, Heidi Rehn, Monika Kramp, Susanne Schubarsky und Beate Maxian.


HWK freut sich, das Ereignis erste Reihe
fußfrei erleben zu können ...


... und ich bereite mich auf meine
Tischbesteigung vor.


Das Böse an diesem Preis ist, dass nur wir Jurymitglieder wissen, für was oder warum der Preis an jemanden Bestimmten (Männlichen) verliehen wird - und jedes Jahr zittern die Männer, manche flüchten sogar schon aufs Klo, wenn sie uns einmarschieren sehen, das nützt nur nichts :))).


Der heurige Preisträger, Ralf Kramp, zeigt allerdings großen Stolz - vielleicht überspielt er aber auch nur gekonnt seine Verwirrung, denn dieses Jahr war ja noch dazu seine Frau in der Jury ... :))


Die Jury mit den bisherigen Preisträgern (vo.v.l.) Reinhard Jahn, Andreas Izquierdo, Ralf Kramp und Thomas Askan Vierich.


Dann ist alles "Offizielles" vorbei und wir geben uns der Party hin - im Bild Jean Wirsch mit Begleitung, Michael Kibler, Sebastian Fitzek, Andreas Izquierdo und Torfrau Monica Lechner ...


... Richard Lifka und Alexander Pfeiffer sowie ???? ...


... Reinhard Jahn, Henrike Heiland, Sabine Thomas, Erwin Kohl und Michael Kibler ...


... Roger M. Fiedler mit meiner Boa und Sinje Beck - und nicht nur meine Boa ist beliebt, auch mein Fächer, den ich mir aus Japan (erhellende und über die Maßen beeindruckende Reise im April) als Souvenir mitgenommen hatte ... er ist bis heute verschwunden ...


... der Kreis wird enger, man gruppiert sich nun tatsächlich um die Bar herum, im Bild Alexander Pfeiffer, Ralf Kramp, Jürgen Alberts, Monika Kramp und Angela Eßer ...


... man beginnt zu singen, im Bild S. N., Ralf Kramp, Edith Kneifl und Jürgen Alberts ...


... und zu po(u)s(s)ieren :))) ... Jürgen Kehrer ...


... mittlerweile sind wir bei den ärgsten Schnulzen und schlimmsten Witzen :))) - Klaus Stickelbroeck, Erwin Kohl, Roger M. Fiedler mit Freundin, Monica Lehcner, Alexander Pfeiffer und Monika Kramp ...


... und als Raucher eingefroren ... Raoul Biltgen in Begleitung ...


... die absolute Schlussrunde machen Ralf und Monika Kramp ...


... und ich. Sentiment ergreift mich - das war es schon wieder? Die Zeit hat bei einer Criminale eine andere Geschwindigkeit ...


Am nächsten Morgen lassen Claudia Rossbacher und ich sicherheitshalber die Sonnenbrillen auf ...


... als wir zur PreisträgerInnenlesung im Kaufhaus Karstadt wackeln, natürlich schon mit Koffer.


Die Veranstaltung, ein Brunch, ist gut besucht ...


... und die PreisträgerInnen wirken erstaunlich frisch :)))


Nessa Altura führt launig durch das Programm ...


... und das Buffet mit viel Fisch ist wirklich hervorragend!


Schlussfoto mit Dirk Feldkämper (Geschäftsführer Karstadt), Walter Möll und Barbara Grieshaber (SoKo), Oliver Ehret (Oberbürgermeister Stadt Singen), Gisa Klönne, Hans Werner Kettenbach, Judith Merchant, Lucie Klassen und Herr Schneider (Stadt Singen).


Im Zug nach Schaffhausen treffen Claudia und ich dann Monica Lechner, die ja auch nach Österreich zurückreist.


Im Zug von Schaffhausen nach Zürich dann auch noch Anke Gebert, Petra Würth und Beatrix M. Kramlovsky.


Und wieder begrüßt ein See uns Ankommende, dieses Mal ist es der Neusiedlersee, der größte Steppensee Europas, unmittelbar bei Wien gelegen :)))


Abschiedsfoto am Flughafen Schwechat mit Monica Lechners Kindern - Criminalen finden definitiv in einem Zeitparadoxon statt: Die Zeit verfliegt, und gleichzeitig scheinen wir eine Ewigkeit weg gewesen zu sein. Wir haben in weiterer Folge auch alle das Syndrom, dass wir Tage brauchen, um daheim wirklich wieder anzukommen ... nur mehr knapp ein Jahr bis zu nächsten Criminale, dann in der Nordeifel! :)))


Eine wunderbare Überraschung erlebe ich übrigens eine Woche nach der Criminale: Hans Werner Kettenbach schickt mir als Dank per Fleurop einen Strauß Blumen - jetzt weiß ich, dass ich mit meiner Laudatio wirklich nicht so falsch gelegen haben kann, wenn sie ihm so gut gefallen hat ... :))
 
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