AIEP-Treffen in Unna/Hillesheim von 6. bis 11. Oktober 2016



Beim Flug nach Düsseldorf dunkle
Wolken all überall ...


... aber eben dort Parkplatz neben dem Mannschaftsflugzeug des BVB - das kann nur ein gutes Omen für die nächsten Tage sein! :)))


Weiter geht's Richtung Dortmund - der
Bahnhof von Duisburg vermittelt mit
seinen geklebten Fenstern Armut; verstehe
ich nicht in einem Land wie Deutschland.


Schließlich der kleine Regionalzug nach
Soest ...


... und das Hotel Katharinenhof in Unna, die Erinnerungen an frühere Hellweg-Reisen, wie etwa an die Recherche für eine Soester Kurzgeschichte oder eine Sex & Crime-Lesung, wecken.


Voller Sightseeing-Begeisterung stürme
ich die Treppen zur Innenstadt (im Bild
die kath. Katharinenkirche aus den 1930ern,
dazu später mehr)...


... um sofort auf einen heißen Kakao
einzukehren - nieselig, ca. 5 Grad.


Dann doch ...


... ein paar ...


... geschwinde ...


... Schnappschüsse (Erklärungen
folgen noch).


Auf dem Weg zur Hotelsauna treffe ich
dann die ersten lieben Kollegen - und
zwar genau so wie beim Treffen 2013 in Oxford Thomas und Ingrid Przybilka :)))).


Nach ausgiebigem Hitzetanken stoße ich zur Gruppe, die sich bereits in der Bar amüsiert (und wie immer zeigen wir dem Personal in weiterer Folge, wie ausdauernd KrimiautorInnen sind :)))).


Doch zuerst noch ein Wiener Dankeschön
von mir an Organsiatorin Jutta Motz.


Dann ein ausführliches Abendessen als Grundlage für die Bar - mit im Bild (v.l.v.) Jürgen Ehlers (D), Charles den Tex (NL), Nina George (D), Jens Kramer (D), Tatjana Krus (D), Jim Weikart (USA), Heidi Holzer (USA), Emanuel Ikonomov (BUL), Rubén Varona (KOL), Gisela Lehmer mit Tochter (D), Jutta Motz (CH), Ute Ehlers (D), Ingrid Przybilka (D), Bob Cornwell (GB), Thomas Przybilka (D) und Almuth Heuner (D). Aufmerksame LeserInnen werden bemerken: niemand außer mir aus Österreich ... leider für meine KollegInnen.


Am nächsten Vormittag werden AIEP-Belange diskutiert - was AIEP überhaupt ist? :)))) Siehe die im Aufbau befindliche Homepage von AIEP/IACW.


Heute auch mit dabei unsere japanischen Freunde rund um Ken Matsuzaka (im Bild mit Charles den Tex li.) ...


... und Reinhard Jahn, mit dem ich mir
ein Fotoduell liefere :)).


In der Mittagspause ein paar zaghafte Sonnenstrahlen!!!


Am Nachmittag folgt der ungemein
spannende Vortrag "Sizing the Piracy
Universe - The black market of books"
über die Schweinerei des illegalen
Downloads ...


... gehalten von Nina George. Wer sich informieren oder auch aktiv mitarbeiten
möchte, besuche bitte z. B. die Seiten
JA zum Urheberrecht, Fairer
Buchmarkt
oder auch Initiative Urheberrecht.


Anschließend gibt es zur Entspannung eine Stadtführung. Und gleich zu Beginn erfahren wir, dass das Symboltier von Unna der Esel ist - wichtig im Streit zwischen Nationalsozialisten und katholischen Bürgern der Stadt über den Neubau einer Kirche, den die Bürger gewonnen haben.


Und geheimnisvollerweise prangte bei
der Eröffnung der Katharinenkirche ein
Relief am Turm, das den Streit darstellt ...


... und seitdem ein Wahrzeichen von
Unna ist.


Und auf einmal fällt mir auf, dass
überall in der Stadt bunte Esel herumstehen :))).


Die Stadtmauer.


Gruppenfoto MIT Wienerin :)))).


Der Beginn ...


... des Nikolaiviertels ...


... einem der touristischen Highlights
von Unna.


Dort steht ein Haus, das von seinem
Besitzer komplett abgetragen, original
restauriert und wieder aufgestellt wurde.


Und zwar auch mit Lehm-Stroh-Ziegeln (sensationelles Raumklima) ...


... und Nägeln aus Holz!!!


Ebendort befindet sich weiters neben
diesem netten Sinnspruch ...


... die Heimstätte des Westfälischen
Kulturbüros, das das wunderbare Festival
Mord am Hellweg organisiert.


Wir wandern weiter zur evangelischen
Stadtkirche mit Baubeginn 1322.


Faszinierend hier der Unterschied
zwischen "altem" ...


... und "neuem" Teil.


Ein Stadtmodell bringt uns Unna aus dem 19. Jht. näher - ich habe förmlich die Fuhrwerke gesehen :)))


Unter einem Laubengang (eingefordert
vom Kommandanten der britischen Besatzer
als Gegenleistung für den Wiederaufbau,
weil er so ein Fan von Münster war :)))
geht es weiter ...


... zum Marktplatz. Dort steht ein Haus ...


... aus dem 16. Jht., dessen Besitzer
verewigt hat ...


... was er als Calvinist (Figur links) von den Lutheranern und Katholiken hält (Figuren rechts in einer sexuellen Umarmung) :))).


Zum Abschluss noch einmal die hübsche Eselgeschichte.


Jetzt freuen wir uns auf westfälisches Abendessen im Gasthaus Agethen.


Dort besucht uns Sigrun Krauß vom
Westfälischen Kulturbüro, die hauptverantwortlich für das Festival
"Mord am Hellweg" ist, bei dem wir dankenswerterweise noch einen
Einsatz haben!!


Das Unterhaltungshighlight des Abends: "Taubenschiss" (Korn mit Salami und Senf).


Und was machen gstandene Krimiautoren abschließend? Sie versumpfen in der Hotelbar :)) - neu mit dabei (Bald)Vortragende Eva Waiblinger (neben mir).


Am nächsten Tag erleben wir einen Zeitsprung ...


... sitzen ein weiteres Mal ...


... und ruhen. Also zumindest die Frau Naber, die böserweise das Referat von Lydia Benecke schwänzt. Aber ich habe ihre wirklich empfehlenswerten (!!!) Vorträge über Psychopathen im Alltag und das Böse bereits auf Criminalen gehört und ich muss am Abend in Form sein ...


... denn da geht es im Großraumtaxi ...
© Nina George


... zur Rohrmeisterei in Schwerte.


Große internationale Kriminacht!!! :))


Zuvor ist noch ein leichtes Mahl angesagt (exzellent!!!!).


Zigarettenplausch mit einem Krimifan.


Der bestens gefüllte Büchertisch.


Ich freue mich riesig, dass unsere liebe
Kollegin Christiane Dieckerhoff lauschen will.


Der Ansturm sieht langsam bedenklich aus ... also starten wir, und zwar mit unserem musikalischen Rahmenprogramm ...
© Nina George


... der Formation Wildes Holz -
ABSOLUT empfehlenswert!!!


Ich darf dann denn Krimireigen
eröffnen - lesend ...
© folgende Lesefotos von mir von Christiane Dieckerhoff gefertigt - gute Frau :)))


... mit Moderator Stefan Keim (WDR - guter Mann!!!) plaudernd ...


... mit dem Publikum Schmäh führend :))).


Vom Lesen ...


... mit Verve ...


... und Schauspiel :))).


Thomas Przybilka erzählt über die AIEP und sein Sekundärliteratur-Krimiarchiv mit zig tausenden Bänden (Tatsache!!!).


Als nächster ist Charles den Tex an der Reihe. Er liest in Niederländisch, Jörg Ilustiak vom WDR sehr erfahren in Deutsch.


Pause. Und diese Frau ist ein ganz
besonderer Krimifan ...


... denn sie lässt sich kleine Stoffquadrate signieren ...


... und macht aus ihnen einen Quilt!!!


Im zweiten Teil stellt Jörg Ilustiak den
Roman von John Connel vor, der leider krankheitsbedingt absagen musste.


Den Abschluss macht Jean Bagnol alias Nina George und Jens Kramer mit einer äußerst amüsanten Lesung!!!


Offizielles Gruppenfoto.


Mädelsfoto mit Christiane Antons, der Abendbetreuung vom Westfälischen Kulturbüro. Wir sind beglückt über das gelungene Event :))


Und wir dürfen signieren und signieren
- ich hier einem ausgewanderten Wiener.


Selbst hole ich mir von Nina und Jens
eine Widmung :)))
© Nina George


Und dann endlich (nach mühsamer Verkostung, denn mit TROCKENEM Weißwein meinen Deutsche nicht das gleiche wie wir Österreicher) ein gutes Glas Wein.


Zur Belohnung gibt es außerdem einen wirklich exzellenten Mitternachtssnack (für mich Fischfrikadellen).


Der Kaiserschmarren allerdings ist das einzige Gericht, das noch verbesserungsfähig wäre - bei weitem nicht flauschig genug. Trotzdem kann ich die Rohrmeisterei nur empfehlen!!!


Im Hotel treffen wir dann u. a. noch die lieben Kollegen Thomas Hoeps und Peter Gerdes, die ihrerseits von Leseeinsätzen zurückgekommen sind - aber an diesem Abend muss ich w. o. geben ...


Der nächste Tag gehört dem Zollverein in Essen - seines Zeichen stillgelegte Zeche und Weltkulturerbe.


Und geile Industriearchitektur!!!


Ich freue mich außerdem, meinen lieben Uwe Kletzing wiederzusehen, den Mann von Almuth Heuner.


Toller Guide ...


... tolle Führung ...


... zu viel für diesen Rahmen; einfach
selber besuchen und staunen.


Aber vom Dach muss ich schon noch berichten, denn da sieht man direkt ...


... zum Stadion von Schalke 04 - für die Fußballtouristin in mir sehr wesentlich!!! :)


Und vom Essen in der Kantine Butterzeit, denn da schmeckt der (spezielle) Erdäpfelsalat fast so gut wie bei meiner Mutter - hm, haben wir Ruhrpottvorfahren???


Der Nachmittag gehört wieder der Fortbildung. Dieses Mal erklärt uns ...


... Zoologin Eva Waiblinger (CH) ...


... u. a. wie wir den perfekten Mord begehen, indem wir das Immunsystem kollabieren lassen :))).


Am nächsten Tag (Montag) müssen sich ein paar von uns verabschieden ...


... deswegen wird es festlich ...


... wir gönnen uns eine gutes Buffet. Und eine der Kellnerinnen kann ich davon überzeugen, mit Ingrid Przybilka, die den gleichen Weingeschmack wie ich hat, und mit mir ...


... eine Verkostung zu machen - der
Abend ist gerettet!! :)


Wir werden kindisch (das ist meine Hand) ...
© Nina George


... und kindisch (Nina hinter ihrem Smartphone, das im Facebook-Dauereinsatz ist) :))).


Wir kudern und lachen ...


... werden wehmütig ...


... und ausgelassen bis spät in die Nacht - ich erwähne jetzt nur, dass Nina versucht hat, mir Tango argentino beizubringen :))).


Der nächste Morgen ist dementsprechend müde ...


... und koffeingeschwängert.


Wir überqueren den Rhein ...


... um in die Eifel zu gelangen.


Hillesheim ...


... ist ...


... unser ...


... Ziel.


Exakt wollen wir ins berühmt-berüchtigte Kriminalhaus, das unsere lieben Kollegen Monika und Ralf Kramp ins Leben gerufen haben.


Ein Zugang ist das Café Sherlock.


Drinnen erwarten einem das größte (Primärliteratur)Krimiarchiv Deutschlands
mit über 30.000 Bänden ...


... der KBV-Verlag von Ralf Kramp
sowie die Buchhandlung Lesezeichen
von Monika Kramp.


Zurück ins äußerst gemütlich und liebevoll eingerichtete Café ...


... wo uns neben Sherlock samt Gehilfen ...


... wunderbarer Tee in noch wunderbarerem Geschirr erwartet ...


... natürlich mit den legendären Scones :))).


Jim geht mit Cheddar und Chutney fremd.


Auf jeden Fall ist so eine englische Jause eine ernste und heilige Angelegenheit ...
© Kramps


Schließlich begrüßen uns Ralf und Monika offiziell mit einem Glas Sekt - im Rauchersalon!!! Ja, ja, Rheinland-Pfalz ist ein gallisches Dorf ...


... zum Vortrag von Alexander Krützfeld (Mitte) zum Thema Deep Net und Dark Net; extrem spannend. Einen Beitrag liefert auch Roland van Wanrooy (li.).


Abschließendes Gruppenfoto.


Den Abend verbringen wir schließlich im Restaurant des Krimihotels ...


... bei einem feierlichen Menü ...


... mit wirklich sensationellem Essen; ABSOLUT empfehlenswert!!!!


Der große Verabschiedungsreigen - es wird wahrlich über die Maßen geherzt! Ich bin zwar, wie alle anderen, totmüde, will aber, wie alle anderen, einfach nicht wirklich gehen ... irgendwann gewinnt der Körper.


Zweite Runde Winke-Winke in Allerherrgottsfrühe.


Dann beginnt die lange, lange Heimfahrt.


Der Nebel passt zur Wehmut - die lieben KollegInnen aus aller Herren Länder sieht man noch seltener als die österreichischen oder gesamtdeutschsprachigen. Aber - ich hab's noch nicht verraten :))) - sie kommen 2017 alle zu mir! Nach Wien! Denn da werde ich den Kongress organisieren ...


Eine schöne Aussicht :)))).


Und so kann ich mich unbeschwert auf meine Lieben daheim und auf die Frankfurter Buchmesse in zwei Wochen freuen! So fein war's ...
 
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